... stellt sich die Klausur- und Hausarbeitenphase als schier unüberwindbare Arbeit heraus. Während es anfangs noch so ist, dass man glaubt, alles überblicken und schaffen zu können, merkt man irgendwann, dass es nicht funktioniert. Es würde funktionieren, würde man auf Schlaf, Pausen, Nahrungsaufnahme und jegliche Aktivitäten verzichten, die nichts mit den jeweiligen Klausuren und Hausarbeiten zu tun haben – aber auch das klappt nur bedingt. Dem Moment der Realisierung folgt eine Phase der verzweifelten Anstrengung, während man die ganze Zeit über eine höhnische Stimme im Kopf hat, die stakkatomäßig wiederholt, dass es doch ohnehin nichts mehr bringt. Irgendwann merkt man, dass das seine eigene Stimme ist, was es aber auch nicht mehr besser macht – Unheil ist angerichtet.
Ich will weinen und schreien und wegrennen, aber im Endeffekt beschränk ich mich auf lautlose Tränen – keine Sorge, auch die halten mich nicht vom Weitermachen ab. Hat eh keinen Sinn mehr, aber was solls.