… Entgegen all meiner Erwartungen habe ich die Klausur, die ich letzte Woche geschrieben habe, bestanden. Ich weiß nicht genau, wie ich das angestellt habe, aber sowas sollte man ja nicht hinterfragen :D Außerdem hatte ich heute noch ein Kompaktseminar über Multimediarecht – war relativ langweilig. Die Dozentin halte ich für ein wenig fragwürdig. Auf den ersten Blick wirkte sie noch sehr sympathisch, aber nach einer Weile war ich nur noch angenervt von ihrer süßlich kokettierenden Art, die sich aus posierenden Bewegungsstillständen und tiefen Verbeugungen zusammensetzte, die ihren voluminösen Ausschnitt vorteilhaft zur Geltung brachten. Zwischendurch kicherte sie leicht dümmlich zog sich den buntgemusterten Schal ein wenig tiefer, um ihre – warum auch immer – ständig stehenden Nippel zu verbergen. Davon ab waren ihre Kleidungsstücke allesamt eine Nummer zu klein, einschließlich ihrer Schuhe, über denen sich braunledrige Hautlappen bildeten, die das Gefühl weckten, sie würde eine Strumpfhose tragen – trug sie aber nicht, war nur ihre Haut. Seltsame Sache. Das Seminar hat sie von 10-19 Uhr veranschlagt, was nicht umbedingt an dem Seminar liegt, sondern viel mehr daran, dass sie nach jeweils einer Stunde 15 Minuten Pause macht, um dann nach zwei Stunden eine Stunde Pause zu machen -.- Soll sie das doch lieber durchziehen, dann kann ich wenigstens schon um 15 Uhr nach Hause.
Statusbericht: Müde, erschöpft, kaffeetrinkend, um gleich noch weiter für die Klausur morgen zu lernen und in erwartungsvoller Freude, weil ich ab Mittwoch schlafen kann :D Außerdem habe ich das starke Bedürfnis, Sailor Moon zu gucken :D
wie konntest du sie denn bitte erst sympatisch finden?
Der erste Blick zeigte nur: Jünger als andere Dozenten (die jüngeren sind in 7 von 10 Fällen besser), lacht viel (kein trockener Unterricht), hat hübsch gestaltete Folien. :D
Die hieß aber nicht Schneider, oder? :D
:o Nein und wenn das ein Wortwitz war, zog er an mir vorüber, Herr Stiller.
Ich guck grad Sailor Mooooon *kicher*
Nee, kein Witz, erinnerte mich nur an ne Frau Schneider.