Gerade bin ich gleich zwei meiner favorisierten Optionen nachgegangen:
- Um 8:30 aufstehen
- Unstrukturiertes Suchen
Das Problem ist, dass heute ein Tag ist, an dem ich mir ausnahmsweise mal wieder einiges vorgenommen habe und unter anderem steht auf meiner To-Do-List, dass ich Bescheinigungen über erbrachte Leistungen im Studium bei dem zuständigen Amt abgebe. Schon gestern dacht ich mir, es wäre intelligenter, würde ich die Scheine jetzt schon alle zusammensuchen, weil ich es dann nicht kurz nach dem Aufstehen machen müsste, aber hör ich auf mich? Natürlich nicht. Nachdem also mein Wecker um 8:34 klingelte, wankte ich wie ein Zombie aus meinem Bett (dabei sah ich ungefähr so aus wie Asus Zombiezeichnungen), torkelte unter die Dusche und danach, während ich noch immer nicht wach war, musste ich mich auf die Suche nach den Scheinen begeben. Normalerweise suche ich, indem ich mich hinsetze und überlege, wo ich das Objekt meiner Begierde zuletzt gesehen habe. Um die Uhrzeit kann ich aber nicht denken, also musste ich es auf die alte Tour machen und willkürlich alles durchwühlen. Ungefähr um 9:46 schaltete sich dann mein Gehirn doch langsam ein, auch, wenn es noch immer nicht ganz da ist, und ich konnte meine wo-hab-ich-sie-zuletzt-gesehen-Strategie anwenden. Siehe da: Meine Scheine lagen exakt an dem Ort, wo ich sie abgelegt hatte – auf der Fensterbank. Was die da zu suchen haben? Rein gar nichts, aber das ist ja irrelevant. Jetzt hab ich sie auf jeden Fall und kann mich gleich, noch immer im Halbschlaf, auf den Weg zur Uni machen, um alles andere auf meiner To-Do-List ebenfalls abzuhaken.
danke für das nette kommentar.
ja, das ist eine streunerkatze, die uns in der ukraine ständig besuchen wollte :)