Zeugen Jehovas

25. August 2009 • Kategorie: Allgemein • Kommentare: 33
Zeugen Jehovas

Seit einigen Monaten klingeln bei mir die Zeugen Jehovas. Es ist immer die gleiche Frau, ihre Begleiter sind dafür immer unterschiedlich. Ich bin unschlüssig, wie ich mich verhalten soll. Auf der einen Seite ist die Frau wirklich, wirklich nett. Das, was sie erzählt, klingt absolut logisch und nachvollziehbar. Sie versuchts nich auf diese “Ich hab Recht, sieh das endlich ein.”-Masche, sondern sagt einfach nur, was sie glaubt, ohne mir ihre Meinung aufzudrängen. Aber auf der anderen Seite sind da all die Geschichten, die man über die Zeugen Jehovas hört. Wie gefährlich die sind, Sekte usw. Aber wäre es nicht fürchterbar unhöflich, wenn ich denen einfach nicht die Tür öffnen würde?

Nachtrag: Oo

Kommentar meiner Mutter: Geh dich doch lieber betrinken, statt mit denen zu reden.


  1. Also ich würde mich tot stellen, wenn die klingeln würden. °-°;

  2. Aber die sind so nett >.< Wirklich :D

  3. für mich ist jede religion eine sekte, da sind die zeugen jehovas nicht schlimmer als alle andern.
    wenn die so oft vobei kommen ist es auch nicht unhöflich ihnen nicht mehr aufzumachen… irgendwann merken sie es dann.

  4. du kannst ihnen doch aufmachen und sie dann freundlich bitten zu gehen :)
    oder, falls dich das was die erzählen interessiert, dann kannste ja auch einfach ne Runde mit denen plaudern^^

  5. Ich bin da immer so zwiespältig. Eigentlich find ich die schon interessant, weil ich halt wirklich alles und jeden interessant finde, aber natürlich lass ich die nie in die Wohnung xD Also stehn wir da immer nur blöd im Flur rum.

  6. Hm also die ZJ sind ja als “Sekte” gar nicht sooo extrem wie andere Sekten (z.B. Scientology) und vom Plaudern verliert man ja nicht seinen gesunden Menschenverstand ;) Ich würd mich gern mal mit denen unterhalten ^^

  7. xD Ich geb denen deine Adresse, wenn die das nächste mal kommen!

  8. Die machen es wie die ersten Christen halt auch, so steht es geschrieben, dass bis zur Wiederkunft Christi Menschen hingehen und anderen die Botschaft Jesu erzählen (frag mal einen ob er sie kennt) Sie haben keine finanz, Interessen und erst nach jahren würden die einen aufnehmen, erst wenn du die bibl. Maßstäbe akzeptierst. Hast du an christl Religion kein Interesse, sags ihnen und fertig.

  9. Da muss ich Chrissi recht geben. Wenn es dich interessiert, rede mit ihnen und vergleiche das mit anderen Religionen. Lass es dir anhand der Bibel beweisen, was sie sagen. Das können selbst nicht einmal alle Pfarrer. Wenn du sagst, du willst nicht mehr, dann lassen sie dich in Ruhe oder fragen noch mal nett nach einem Jahr nach.

  10. Zeugen Jehovas dürfen kein Fremdblut empfangen. Auch, wenn eines ihrer Kinder bei einer lebensnotwendigen Operation Blut braucht, verweigern sie als Eltern die Zustimmung.

    Zeugen Jehovas sind wie ein Pickel am A…
    Man wird sie nicht mehr los. Ich habe immer nur laut und deutlich “Nein” gesagt, wenn sie mir nach dem Türöffnen gegenüberstanden. Und habe die Tür wieder zugemacht.

    “Nett”… joh… “nett”. Habe ich Dir schon 100mal gesagt: Nett ist sch…e. Was willst Du mit nett anfangen? Gerade Du mit Deinen vielen geistigen Ecken und Kanten.

    Andererseits… falls Du sie wirklich reinläßt, wird Dir das Gespräch innerhalb kürzester Zeit so auf den Senkel gehen, daß Du einen Deiner… äh… emotionalen Eruptionen ausstößt, weil Du stinkig wirst. Und dann kommen sie sowieso nie wieder :)

  11. Ich lasse sie nicht rein. Nicht in die Wohnung. Das fänd ich gruselig. Aber in den Hausflur dürfen sie :D
    Und dass die Fremdblut verweigern, weiß ich. Die “Logik” dahinter find ich auch gar nicht mal so falsch. In meinem Blut ist meine DNA bzw. meine Seele, wenn ich anderen mein Blut gebe, haben die auch Teile meiner Seele. :D Im Notfall würd ich natürlich trotzdem Blut abnehmen, aber die Gedanken der Zeugen Jehovas sind da nicht SO weit hergeholt, gehen halt nur tief in den religiösen Bereich hinein.
    Z.B. finden die es auch lächerlich, dass Christen ein Kreuz tragen und zwar, weil das Kreuz das “Instrument” war, durch das Jesus gestorben ist. Wenn jemand die Frau Kanzlerin erschießt (hallo Datenüberwachung, ich habe nicht vor, die Kanzlerin zu erschießen, aber danke, dass ihr vorbei geguckt habt), verehren wir ja auch nicht die Waffe, mit der sie hingerichtet wurde.

  12. …der Schreibstil von “Georg” passt nicht in dein Niveau. Die Asudrucksweise und die Behauptungen deuten auf “ungebildet”–Nicht die Zeugen sagen dass man kein Blut nehmen soll sondern der christl. Gott. So aß unser kath. Pfarrer auch niemals Blutwurst. Es gibt natürlich für Zeugen im Notfall Blutplasmaexpander und andere die sie nehmen, wie alle ärztliche Behandlung, sie sind jeder geschult darin.Und kein Kind starb in Europa von denen wegen fehlender Blutübertragung- ich habe ihnen erlaubt alle 2 Monate zu kommen (junge Frau + älterer Mann) zum Kaffee und 1 Stunde quatschen. Das was ich dort lerne (und lernen will ich) hat mir eine religiöse Grundlage gegeben die ich als katholik nirgendwo kenne.
    Ciao

  13. Ich verbitte mir verbale Angriffe in Form des Vorwurfes “ungebildet” zu sein, da aufgrund einiger Kommentare wohl kaum eine solche Feststellung gemacht werden kann.
    Ich finde es gut, dass mein Beitrag zu Diskussionen anregt, aber so etwas wie “meine Religion ist besser als deine” etc. will ich hier nicht sehen. Als Religionszugehöriger ist es ja schon offensichtlich, dass man die gewählte Religion anderen vorzieht, das bedeutet aber nicht, dass andere Religionen schlechter sind. Sie sind nur anders.

  14. Ohne jemanden vor den Kopf stoßen zu wollen: Ich bewundere Leute, die einen festen Glauben haben und daran festhalten können, weil er ihnen in schweren Mometen unheimlich viel Halt gibt. Aber, um es einmal ganz klipp und klar zu sagen, eigentlich gibt es Gott nicht wirklich. Bei so viel Ungerechtigkeit auf der Welt, kann es einfach keinen Gott geben. Denn wenn es den ach so lieben und großzügige und freundlichen Gott wirklich gäbe, der irgendwo im Himmel sitzt und die Seelen von Verstorbenen um sich sammelt, dann wäre diese Welt um einiges besser.
    Wer glauben will, der soll glauben und das ist definitiv in Ordnung, aber wenn man mal drüber nachdenkt, dann fragt man sich doch immer: Wo ist Gott?
    Hach bestimmt werden mich jetzt viele beschimpfen wollen und total sauer sein, mir wiedersprechen und sagen “Gott ist überall” Aber das ist er nicht.

  15. Oh oh, die Theodizee-Frage wurde gestellt.
    Darauf gibt es viele Antworten, da du nicht die Erste bist, die diese Frage gestellt hat ;) Würde einfach mal den Wiki-Artikel querlesen. Der ist nicht perfekt, aber umschreibt verschiedene Lösungsansätze kurz.
    Übrigens hast du keinen Beweis, dass es keinen Gott gibt. Genau wie ein Glaubender kannst du sehr wohl sagen, dass du nicht glaubst, dass es einen Gott gibt. Aber du kannst nicht behaupten, dass es ihn nicht gibt (also kannst du schon, aber das wäre nich so geschickt). Genau wie ein frommer Mensch ja auch nur sagt, dass er an Gott glaubt bzw. an seine Existenz.

  16. @Kathy .Da Gott sich in der Bibel offenbart- wundert es mich immer wieder wie wenig Menschen über ihn wissen wollen, und darin lesen.Oder warum es auf der Erde so krumm läuft. Da der Herrscher dieser Welt Satan ist (im Moment noch)brauch es uns nicht zu wundern.und niemand beschimpft dich.
    @ Hanna denke nicht dass Chrissi dich vor den Kopf stossen wollte, irgendwie hat er schon Recht mit <Niveau und Ausdrucksweise.

  17. @ Chrissi
    Ich mag nicht in einen Streit über meinen Bildungsgrad einsteigen, aber wenn es Dich in Deiner Haltung unterstützt: Ich habe weder Abitur, noch habe ich studiert. Und es gibt ganz bestimmt mehr Dinge, die ich nicht weiß, als Dinge, die ich weiß.

    Ich weiß viel über die deutsche Sprache, in der ich mich auch sehr gern recht exakt ausdrücke — und hier meine ich nicht ausschließlich die Rechtschreibung, mh… ;-)

    Ich kenne nur das Leben ein bißchen.
    Und tatsächlich nehme ich mir manchmal die Freiheit, Menschen, die ich sehr mag, offen meine Meinung über Themen zu äußern, die ihnen meiner Meinung nach gefährlich werden oder schaden könnten. Ein Instinkt-Reflex, ich kann also gar nicht anders. Es ist etwas atavistisches, nicht anerlerntes.

    Ich grusel mich vor allem, was auch nur im entferntesten nach Fanatismus und Ausschließlichkeit riecht. Es gibt schwar, es gibt weiß und es gibt 256 Graustufen. Alles andere ist Utopie.

    Utopien sind etwas sehr schönes. Ich glaube selber an eine solche. Und ich kämpfe sogar aktiv für deren Verwirklichung. Aber ich stelle sie nicht als die ausschließlich alleinseligmachende hin. Das machen nur Fanatiker.

    Katholiken in Nordirland, die Protestanten-Kinder, die in einen neu gegründeten protestantischen Kindergarten im Katholiken-Viertel gehen, mit Steinen bewerfen, sind solche Fanatiker. Umgekehrt die Protestanten, die dasselbe mit katholischen Kindern machen. Islamisten, die uns „des Propheten Worte“ mit Gewalt aufzwingen wollen. Zionisten, die aufgrund 2000 Jahre alter „Geschichtsbücher“ immer wieder Siedlungen in eindeutig zugewiesenen Palästinenser-Gebieten gründen. Zeugen Jehovas, die einen Absolutheits-Anspruch in Bezug auf die Auslegung der Worte Gottes für sich in Anspruch nehmen. Alles das sind Fanatiker, vor denen ich warne.

    Übrigens bin ich gläubiger Katholik.

    “Nicht die Zeugen sagen dass man kein Blut nehmen soll sondern der christl. Gott. So aß unser kath. Pfarrer auch niemals Blutwurst.”

    Richtig ist: Die Zeugen Jehovas legen die Bibel entsprechend aus. Das vergißt Du zu erwähnen. Dein Herr Pfarrer wandelt jeden Sonntag symbolisch die Oblaten in den Leib Christi. Und eine gute Blutwooscht mit Bratkartoffeln kann jeder gute Katholik mit ruhigem Gewissen genießen — es sei denn, er ist ein Zeuge Jehovas…

    Ich nehme Dir die Annahme, ich sei ungebildet, wirklich nicht übel. Ich bin Sozialist. In einem Lied heißt es: „Wir sind nicht Bürger, Bauer, Arbeitsmann, haut die Schranken doch zusammen.“ Das gefällt mir. Ich bin der Arbeitsmann und stolz darauf :-)

  18. Ah danke, ich wusste genau diese Antwort würde kommen.^^ Und ich habe das zu genüge im Reli Unterricht durchgekaut und mir die Abneigung meiner Lehrerin irgendwie schon in der 5. Klasse eingefangen.
    Ich weiß, dass ich keinen Beweis dafür habe, dass es ihn nicht gibt. Aber wenn Gott so vollkommen wäre, wie er immer dargestellt wird, dann müsste es mehr Gerechtigkeit geben. Ich bin bestimmt keine Gerechtigkeitsfanatikerin oder so, aber es gibt einfach Dinge, wo man nicht mehr an Gott glauben kann. Wie gesagt, ich finde es bewundernswert, wenn es Menschen gibt, die das können und die dadurch viel stärker sind, als jemand der einen solchen Halt nicht hat.

  19. @ Kathy
    Für mich ist es genau so, wie Du es eingangs beschrieben hattest. Ich für mich allein weiß, daß ich einen Gott habe und daß er mir einen Schutzengel zur Seite gestellt hat, den ich schon äußerst beansprucht habe. Hätte ich den nicht, gäbe es mich schon seit langem nicht mehr.
    Und das gibt mir — genau, wie Du schreibst — sehr viel Trost, wenn es mir schlecht geht und sehr viel Halt.
    Ich verstehe Gott nicht. Aber ich verstehe zum Beispiel auch Frauen nicht. Oder den Hund, den ich so gern hätte, den ich mich aber nicht traue, mir zuzulegen, weil ich nicht mit ihm diskutieren kann (meine stärkste Waffe).
    Ich verstehe nicht, daß Gott das viele Elend zuläßt. Keine Ahnung. Ich könnte daran verzweifeln. Vielleicht erwartet Er, daß wir uns selbst darum kümmern?

    Mir reicht, daß ich Trost und Halt finde in meinem Glauben…

  20. @Kathy (damit Hannah endlich ihre doofen @’s hat)
    Und wenn er einfach nicht in das fiktive, antromorphe Bild, welches eine Kirche über 2000 Jahre hinweg zeichnete um auch den stumpfen Menschen (und oft auch besonders diesen) an sich zu binden.
    Was du jetzt tust ist: Du versuchst etwas zu widerlegen, in dem du von einer Sache ausgehst, die du selbst als falsch deklarieren willst. Man muss diesen Aspekt, den du dir rausgepickt hast, sehr kritisch sehen, da er schlicht vermenschlicht ist. Das bringt allein die Zeit mit sich. Dass ein vermenschlichtes Bild einer göttlichen Entität nicht gerecht wird, das versteht sich durch die Begrifflichkeiten an sich.
    Was ich sagen will: Dass Gott nicht so ist, wie Menschen es sagen, schließt seine Existenz bei weitem nicht aus.
    Viele Menschen erzählen auch Unsinn über mich, der nicht stimmt. Weil ich nicht so bin, existier ich ja dennoch. Hoffe ich. :)

  21. Direkt im ersten Satz fehlt ein passt :(

  22. @ Evi: Satan, ahja.
    @Georg: Deine Einstellung finde ich toll. Da kann ich eigentlich gar nix groß erwidern, weil es mich ja unterstützt.;) Aber davon abgesehen finde ich es nett, dass mich auch jmd ein wenig unterstützt ^^
    @Chris: Eigentlich versuche ich nichts zu widerlegen. Und das stände mir auch gar nicht zu. So etwas zu beweisen liegt gar nicht in meiner Macht. Aber nach allem was ich so über Religionen und Götter durchgekaut habe, und was man selber mitbekommt, ist es schwer an einen Gott zu glauben. Natürlich hat sich das Bild der Menschen von und über Gott verändert, immerhin sind wir ja schon ein bisschen fortschrittlich, aber wie sagte Feuerbach schon: Menschen übertragen ihre Ängste, Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen auf einen Gott, um somit besser mit Verlusten o.ä. zurecht zu kommen, weil der Mensch immer danach strebt glücklich zu sein. Und das war auch schon vor 2000 Jahren so. Da wir Menschen nciht perfekt sind und Fehler machen, suchen wir uns ein perfekes, fehlerloses Wesen, das vollkommen ist, in dem Glaube, dass dann alles einfacher und besser ist. Gott ist natürlich nciht so wie die Menschen oder die Kirche sagt, sondern so wie ihn sich jeder Mensch selbst “schafft”, im groben und ganzen kämpfen Menschen ja mit denselben Ängsten und Problemen, aber in unterschiedlichen Maße, so dass Gott für jeden anders aussieht und anders hilft.
    und jetzt habe ich de Faden verloren, weil ein Anruf kam.
    Haha…naja was ich jetzt sagen wollte ist: Ja Gott ist anders und das Bild hat sich verändert, weil der Mensch mündiger geworden ist und sein Schicksal nicht mehr so einfach akzeptiert, wie z.B. noch im Mittelalter. Und ob er existiert oder nicht ist ohnehin eigentlich eine Frage die niemand beantworten kann. Und wenn jemand etwas über dich erzählt was nicht stimmt, dann existierst du zwar natürlich, aber auf eine andere Weise als für jmd der dich richtig kennt. Aber du bist eben ein Mensch und Gott ist ein Gott. MAn steckt ganz andere erwartungen an jmd der angeblich vollkommen ist und an Menschen.

  23. Okay gut, jetzt hast du das gesagt, was ich dir in meinem ersten Beitrag gesagt hab…oder? :)

  24. @Chris: Ahh, jetzt, wo Kathy das nochmal erklärt hat, hab ich endlich verstanden, was du meintest xD

  25. Klar, habe ich ausgeführt was du meintest (Hannah solls ja auch verstehen ;)) aber es lag auch nie in meiner Absicht dir zu widersprechen. Is doch klar, dass das ne Frage is die unbeantwortet ist und unbeantwortet bleiben wird (zumindest noch ne Weile). Wenn ich sage, dass ich nicht mehr an Gott glauben kann, weil ich finde das die Welt in vielen Dingen einfach verdorbener ist, als ein Gott es zulassen sollte, dann ist das ja nur meine Meinung und keinerlei Aussage darüber, dass ich nen Beweis dafür habe, dass es keinen Gott gibt und ich jetzt die Menschheit zu Ungläubigen revolutionieren will;)

  26. Ich glaub dann ist jetzt Alles gut :D
    Mich hatte halt nur “Aber, um es einmal ganz klipp und klar zu sagen, eigentlich gibt es Gott nicht wirklich.” stutzig gemacht ;)

  27. Joh…
    Ich habe gerade darüber nachgedacht, ob ich Euch mein Lieblingsbild beschreiben soll. Ich mach’s einfach mal.

    Tot zu sein (was etwas anderes ist als sterben), ist für mich nichts schlimmes. Es ist nur ein Tor durchschreiten in eine andere Welt. Es gibt theologische Thesen, daß dies dort drüben die richtige Welt sei, die hiesige nur eine Art Vorbereitung. Aber das grenzt für mich schon an Rabulistik. Ich sehe das viel einfacher.

    Wenn ich einmal tot bin, dann sehe ich meinen Vater wieder. Wir werden dann zusammen angeln gehen. So, wie er das früher immer wollte. Und ich viel zu oft keine Zeit hatte. Wir sitzen dann irgendwo faul an einem kleine Fluß oder einem See, baden die Würmer, die Sonne scheint heiß und im Wasser hängen ein paar gut gekühlte Flaschen Altbier. Wir reden gar nicht viel. Die Fische beißen auch nicht — warum sollten sie? Im Himmel? Aber das ist nicht wichtig. Wir sind dann zusammen und vor allem: Wir müssen einander dann nichts mehr erklären. Es gibt keine Mißverständnisse, keinen Streit — nur so ein Vater & Sohn-Ding.

    Mal ehrlich? Was will ich mit 99 Jungfrauen? Oder ‘ner Wiedergeburt? Den ganzen Sch… noch einmal? Nee, danke. Katholik sein ist was feines… Jeder Mensch baut Mist und hat ein schlechtes Gewissen deshalb. Als Katholik gehst Du zu einem Priester (ich zu einem befreundeten Mönch) und erzählst dem alles. Dann macht der „Oh je, oh je“, Du mußt versprechen ein Gebet als Sühne zu sprechen und er vergibt Dir Deine Sünden — Schwamm drüber und mach et joot. Bist Du tot, bist Du in Deinem persönlichen Himmel. Genau so, wie Du Dir den vorstellst. Alle Deine Lieben sind um Dich herum und alles ist gut. Was will ich mehr?

  28. Achso ja. Das ist meine Meinung. Das heißt nicht, dass ich verlange, dass alle sagen “Ja, stimmt. Da hat sie Recht.”. Jedem ist selbst überlassen an was er glaubt, bzw. ob er glaubt. Ich mein wenn ich jetzt sage. “Ich glaube an den Weihnachtsmann.”, wär das auch nur meine Meinung ;)
    Ich war ein bisschen sauer, deswegen kam das vielleicht falsch rüber^^

  29. “Ich glaub an den Weihnachtsmann” ist ja auch was anderes als “Es gibt den Weihnachtsmann” ;)

    @ Georg: Altbier? Ansonsten klingt gut. Sehr gut.

  30. @ Chris
    Ich bin Düsseldorfer. Hinge dort im See dann Kölsch, wüßte ich, daß mich der Leibhaftige mitgenommen hätte :)

  31. Dabei is Kölsch soo toll *grins*

  32. Ich bin für CaB!

  33. Was ist CaB?
    Ist das nicht diese eigenartige Werbung, in der Androgyne einen Werbesatz in pseudo-coolem Englisch stakkatomäßig in die Kamera zischen, krakeelen, bellen? CaB ist ein Bier? Ah.. „Cola and Beer“, jetzt weiß ich wieder. Diese Blondine mit der Haarspray-Frisur und dem unerotischen Blick.

    Naja, immer in in de hohle Kopp, wie man hier sagt.