Ich kann mich noch gut erinnern an die Zeit, in der ich einen dieser alten Gameboys besessen habe. Diese riesigen, grauen Kästen, die heute vermutlich niemand mehr hat oder will. Und ich weiß noch, dass meine Ma ab und zu ein neues Spiel mit nach Hause brachte. Natürlich habe ich mich dann erstmal ewig mit meinem Bruder darum streiten müssen, wer es zuerst spielen darf, aber immer, wenn ich den Streit gewonnen habe, habe ich mich mit dem Spiel verdrückt, innerhalb von Sekunden begriffen, worum es geht und es in einem Rutsch durchgespielt. Genauso, wenn es um Bauanleitungen oder Bedienungsanleitungen von technischem Schnickschnack ging: Sofort begriffen. Irgendwann fing es dann an, dass ich länger brauchte. Natürlich hab ich mich noch immer nicht dazu herabgelassen, die Bedienungsanleitung zu lesen, sondern einfach so lange rumprobiert, bis irgendwas passiert ist, aber ich habe das Ganze nicht mehr so schnell verstanden – ganz im Gegensatz zu meinem Bruder, ders einfach drauf hat.
Jetzt habe ich also, danke Hakan, Google Wave. Sieht hübsch aus, wirklich. Aber was ist denn das überhaupt und was mach ich damit und überhaupt: Was soll das denn alles? Tatsächlich habe ich sogar die “Bedienungsanleitung” gelesen – obwohl sie auf englisch war, aber ich tat es trotzdem – und nichts wirklich interessantes erfahren. Problematisch auch, dass ja gar niemand bei Google Wave ist, den ich kenne. Tjaa und jetzt sitz ich also hier, darf von mir behaupten, einen Google Wave Account mein Eigen nennen zu können und .. weiß gar nichts damit anzufangen. Noch nicht. Ich habe nämlich entschieden, dass ich das Geheimnis heute noch lüften werde, weil ich mir nämlich fast sicher bin, dass einer von euch weiß, worum es bei Google Wave geht :D Also los, verratet es mir!
In meiner Familie waren immer alle begeistert, wie schnell ich Ü-Ei-Bastelfiguren unter Verzicht von Anleitungen zusammenbauen konnte. Ich war unschlagbar. Heute bin ich alt.
Wie kann ich es wissen, wenn du es nicht weißt?
Und im Übrigen besitze ich noch so ein graues Ding, aber da ist die Scheibe ab. xD
auf die antworten freu ich mich =D
GEIL! Ich lach mich kaputt. Also, nachdem du deine Einladung hast und reinschaust in Google Wave, dann setzt bei dir so langsam die Erkenntnis ein: “Mh, gar nicht mal so toll, ist das alles?”, erkundigst dich ein wenig, was du so können musst und stößt darauf, dass es ja auch pip.io gibt, das bessere Google Wave und schon hast du schreibst du einen neuen Tweed -> “Oh, wie hübsch #pip.o ist :D”
Ich google nach pip.io und der zweite Treffer (Blogpiloten), den ich finde, sagt:
“Wer versucht hat, eine Einladung für Google Wave zu bekommen und dann endlich reinschauen konnte, war überrascht und enttäuscht zugleich. Es ist ein cooles Tool, um mit Kollegen zusammen zu arbeiten. Die Integration anderer bestehender Netzwerke ist nicht direkt möglich. Obwohl zum Beispiel twittergadget auch ganz ohne die iFrame-Extension funktioniert. Die muss man erst einbinden, um friendfeed zu sehen.
pip.io erscheint auf den ersten Blick wie ein Google Wave, das schon erwachsen ist.”
Den hast du gelesen, oder? Gib’s zu!
Google Wave ist eigentlich ganz simpel. Eine Wave wird wie eine E-mail behandelt, nur mit dem Unterschied das mehrere Leute gleichzeitig an dieser Wave/Mail schreiben und lesen können. Google Wave macht also nur mit mehreren Personen Sinn. Ein guter Anwendungszweck wäre zum Beispiel eine Projektarbeit mit mehreren Personen, somit könnte eine Person anfangen Stichpunkte herauszuschreiben, während die anderen diese in Echtzeit bearbeiten oder auch korrigieren können. So entfällt das nervige herum gesende von hunderten von Emails nur um die Leute immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Also so eine Art Forum-Email-Chat Ersatz. Es gibt auch noch andere wichtige Punkte, aber möchte ja hier keine komplette Gebrauchsanweisung schreiben :)
@Hakan: Nein, Spreeblick hats bei Twitter erwähnt :D Aber immerhin kann ich jetzt damit angeben, dass ich einen Google Wave Account hab xD Als AIP brauch ich sowas sowieso.
@Alex: Soso Oo’
Google Wave wäre ja irgendwie spannend, wenn man nicht erstmal vollkommen alleine wäre. Ich trödel da nur rum und erstelle Waves mit mir selbst. Wer mag mich hinzufügen? Es erinnert mich im Übrigen auch ein bisschen an Basecamp (www.basecamphq.com) und pip.io finde auch ein wenig hübscher, aber manchmal finde ich das kollegiale Arbeiten in den selben Räumlichkeiten auch ganz angenehm.
Wäre Google Wave E-Mail 2.0, so wäre das System nicht an ein Unternehmen gebunden. Ja, ja! Den klobigen GameBoy habe ich übrigens noch, aber so richtig viel Vergnügen bereitete mir das farbige Pendant namens “GB Color”. Ach, das waren noch Zeiten.
lol, ich habe vor X Jahren noch einen dieser uralten Riesenkästen von Gameboys von meinem Onkel geschenkt bekommen und besitze ihn heute noch. Wenn ich mich recht erinnere, dann liegt er irgendwo verstaubt im Keller herum, neben den anderen Gameboys, die ich während meiner Zeit als echter Gameboy verbraucht hatte^^
*gg* ich glaube, so ziemlich alle steigen nicht ganz durch, was jetzt nun Google Wave soll XD
LG Phil
Anleitungen für GameBoy-Spiele? Pillepalle! Heute noch!