So als Trottel (Interview)

28. November 2009 • Kategorie: Allgemein • Kommentare: 0
So als Trottel (Interview)

Bist du ausgeschlafen?
Nein.

Hast du höllische Zahnschmerzen?
Ja.

Und die Entzündung?
Ist noch voll am Start und treibt ihr Unwesen.

Gestern hattest du noch einen Haufen Arbeit zu erledigen.
Hast du das inzwischen erledigt?

Nein.

Oh. Und jetzt?
Die nehme ich mit nach Istanbul.

Aber auf türkischen Tastaturen sind doch das Y und das Z vertauscht?
Ja, damit werde ich zu kämpfen haben.

Und an der Stelle vom i haben die doch ein ein stimmloses i, ein “ı”.
Ja, auch das. Aber damit werde ich schon zurecht kommen.

Das heißt, du wirst viel länger brauchen. Und daran bist auch noch du Schuld?
Ja.

Wie fühlt man sich als Trottel?
Hiermit sage ich Dir höflich und bestimmt, dass ich diesbezüglich keine Fragen mehr beantworten will. Danke.

Ok, das respektiere ich. Hast du genügend Geld dabei?
Weißt du, das ist relativ. Aber nein. Ich hatte mit mehr gerechnet.

Es heißt, Du seist pleite?

Warum lügst du uns, und was noch schlimmer ist, Dich selbst an?
Gegenfrage: Warum hat man denn einen Dispo?

Für Ausnahmefälle. Bei Dir ist es aber offensichtlich, dass du nicht zwischen Ausnahme und Regel unterscheiden kannst.
Geld spielt in meinem Leben keine besondere Rolle.

Deine Bank verlangt Zinsen auf das Geld, das sie dir leiht. Das ist dir bewusst, oder?

12,90%, um genau zu sein.

Mir wurde gesagt, es bestehe die Gefahr, dass du dein Limit überziehst. Somit wären wir bei 16,90%.

Das bringt mich zu meiner ursprünglichen Frage: Wie fühlt man sich so… als Trottel?