Okay, die Piraten also. Ich finde die Partei vereint so ziemlich alles, was ich nicht mag: Flashmobs, Und alle so: Yeahh, Jörg Tauss und ganz allgemein ein seltsames Verständnis von Politik. Seltsam, weil man bei den Piraten ja doch sehr schnell merkt, dass Protest kein Sinnstifter ist. Anders, um anders zu sein, na ja. Gut, kann mir ja egal sein, ich find die Parteienkonstellationen ja grundsätzlich scheiße.
Zwischenzeitlich macht ja die Schweiz von sich reden. Keine Minaretten und so in die Verfassung reinschreiben. Macht mal, ich bin gespannt, wie lange ihr braucht, um zu erkennen, dass ihr euch damit ins eigene Bein geschossen habt. Der Burgfrieden zwischen Rechten und den Feministen überrascht da auch nicht wirklich.
Und auch hier zeigt die Piratenpartei, dass sie, wenn es wirklich ans Eingemachte geht, keine Ahnung hat. Aaron Koenig schreibt in seinem Kommentar ganz grundsätzlich, dass die Schweizer 400 Jahre Demokratie-Vorsprung haben und dass es schon passt. Oder aber so bürgerliche Traumphantasien von der “Weisheit der Vielen”, die schon von selbst dazu führen würde, dass zu einer “besseren Gesellschaft” führt.
Wer sowas schreibt:
Eine politisch-totalitäre Bewegung, die sich anderen Glaubens- und Denkrichtungen überlegen fühlt und den Anspruch hat, Andersdenkende zu bekehren und gegebenenfalls zu töten, steht hingegen nicht unter dem Schutz der Religionsfreiheit – denn Freiheit geht immer nur so weit, wie sie die Freiheit eines anderes nicht verletzt.
der ist der beste Beweis dafür, wozu die Weisheit der Vielen führt. Propaganda statt Argumente. Und das ist das Spielfeld der Piratenpartei. Hetze.