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	<title>Kommentare zu: Heartland &#8211; Joey Goebel</title>
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		<title>Von: Hannah</title>
		<link>http://aheadwork.de/2010/01/18/heartland-joey-goebel/comment-page-1/#comment-2888</link>
		<dc:creator>Hannah</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 20:30:58 +0000</pubDate>
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		<description>@Melli: Nein, aber sei nich enttäuscht, es sind nur *nachzähl* 2 oder 3 Leute :D
@Roman: Dem stimm ich voll und ganz zu. Ich war so begeistert von Vincent, dass meine leichte Enttäuschung nun wohl .. nun, sagen wir, sie war kwasi vorprogrammiert, ja. Wenn man &#039;Heartland&#039; liest, ohne mit &#039;Vincent&#039; zu vergleichen, ist es ein wunderbar sarkastisches und zynisches Buch - verglichen mit ist das Niveau aber - wie du sagst - nicht haltbar.
Im Nachhinein googlete ich weitere Rezensionen und tatsächlich haben viele mit Irving verglichen - persönlich kann ich so etwas nicht leiden. Abgesehen davon, dass Goebel und Irving völlig unabhängig voneinander schreiben, ist es auch so, dass - meiner Ansicht nach - Irving sein Hauptaugenmerk auf einen Protagonisten legt, der durch das Buch führt, immer weiter herausgearbeitet wird und es in den meisten Fällen schafft, ans Herz zu gehen. Jacks Geschichte von der Suche nach seinem Vater (&#039;Bis ich dich finde&#039;) brachte mich an manchen Stellen dazu, mit dem kleinen Kerl zu lachen und zu weinen. Aber es war eben Jack um den es ging. Jack, der auf den Spuren seines Vaters wandelte und seine Mutter begleitet hat.
Goebel hingegen arbeitet - aus schriftstellerischer Sicht - nach einem anderen Schema: Er stellt Relationen zwischen mehreren Protagonisten her und beispielsweise bei &#039;Vincent&#039; fände ich es vermessen, nur ihn als Protagonisten zu bezeichnen und seinen Agenten Harlan als &quot;einfache Nebenfigur&quot; zu sehen. Es ist nicht nur Vincent, der durch das Buch führt, es ist ebenso Harlans Geschichte, sein Leben und sein Charakter, der die Handlungen bestimmt.
Langer Rede, kurzer Sinn: Das ist der Grund, warum ich einen Vergleich gescheut habe. Auf eine Art lassen sich wohl viele Autoren vergleichen, aber generell finde ich, sollte man die Einzelwerke betrachten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Melli: Nein, aber sei nich enttäuscht, es sind nur *nachzähl* 2 oder 3 Leute :D<br />
@Roman: Dem stimm ich voll und ganz zu. Ich war so begeistert von Vincent, dass meine leichte Enttäuschung nun wohl .. nun, sagen wir, sie war kwasi vorprogrammiert, ja. Wenn man &#8216;Heartland&#8217; liest, ohne mit &#8216;Vincent&#8217; zu vergleichen, ist es ein wunderbar sarkastisches und zynisches Buch &#8211; verglichen mit ist das Niveau aber &#8211; wie du sagst &#8211; nicht haltbar.<br />
Im Nachhinein googlete ich weitere Rezensionen und tatsächlich haben viele mit Irving verglichen &#8211; persönlich kann ich so etwas nicht leiden. Abgesehen davon, dass Goebel und Irving völlig unabhängig voneinander schreiben, ist es auch so, dass &#8211; meiner Ansicht nach &#8211; Irving sein Hauptaugenmerk auf einen Protagonisten legt, der durch das Buch führt, immer weiter herausgearbeitet wird und es in den meisten Fällen schafft, ans Herz zu gehen. Jacks Geschichte von der Suche nach seinem Vater (&#8216;Bis ich dich finde&#8217;) brachte mich an manchen Stellen dazu, mit dem kleinen Kerl zu lachen und zu weinen. Aber es war eben Jack um den es ging. Jack, der auf den Spuren seines Vaters wandelte und seine Mutter begleitet hat.<br />
Goebel hingegen arbeitet &#8211; aus schriftstellerischer Sicht &#8211; nach einem anderen Schema: Er stellt Relationen zwischen mehreren Protagonisten her und beispielsweise bei &#8216;Vincent&#8217; fände ich es vermessen, nur ihn als Protagonisten zu bezeichnen und seinen Agenten Harlan als &#8220;einfache Nebenfigur&#8221; zu sehen. Es ist nicht nur Vincent, der durch das Buch führt, es ist ebenso Harlans Geschichte, sein Leben und sein Charakter, der die Handlungen bestimmt.<br />
Langer Rede, kurzer Sinn: Das ist der Grund, warum ich einen Vergleich gescheut habe. Auf eine Art lassen sich wohl viele Autoren vergleichen, aber generell finde ich, sollte man die Einzelwerke betrachten.</p>
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		<title>Von: Roman Held</title>
		<link>http://aheadwork.de/2010/01/18/heartland-joey-goebel/comment-page-1/#comment-2887</link>
		<dc:creator>Roman Held</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 20:17:31 +0000</pubDate>
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		<description>&#039;Vincent&#039; ist eines der besten und mir eines der liebsten Bücher, die ich das Vergnügen hatte bisher zu lesen. Als ich &#039;Heartland&#039; im Laden sah, war glücklicherweise Vorweihnachtszeit und Weihnachtseinkauf-Geldrationierung angesagt und ich vernünftig genug, nicht sofort zuzugreifen. Es ist noch immer eine der von mir herbeigesehntesten Neuerscheinungen, aber ich warte lieber auf das Taschenbuch. Zweifellos werde ich enttäuscht sein, dass kann ich nur sein, denn &#039;Vincent&#039; ist diese Sorte Volltreffer, die man nicht mit dem nächsten Schuss schon übertreffen oder benachbarn kann. Doch ich bin zuversichtlich, dass die Enttäuschung nicht so groß sein wird wie bei Donna Tartt, deren Debutroman &#039;Die geheime Geschichte&#039; man erhobenen Hauptes als Meisterwerk bezeichnen konnte, wohingegen ihr Zweitling &#039;Der kleine Freund&#039; einzig den erhabenen Stil halten konnte, jedoch nicht annähernd die Brillanz in der Komposition.
Ich bin übrigens überrascht, dass John Irving in dieser Buchbesprechung nicht erwähnt wird. Vergleiche sind stets lästig und etwas demütigend, doch Goebel hat mich mit seinen Charakteren und seiner Charakterzeichnung oft an Irving erinnert. Nur, dass Goebel ihn dabei übertrifft. Nach dieser Buchbesprechung rechne ich zumindest damit erneut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;Vincent&#8217; ist eines der besten und mir eines der liebsten Bücher, die ich das Vergnügen hatte bisher zu lesen. Als ich &#8216;Heartland&#8217; im Laden sah, war glücklicherweise Vorweihnachtszeit und Weihnachtseinkauf-Geldrationierung angesagt und ich vernünftig genug, nicht sofort zuzugreifen. Es ist noch immer eine der von mir herbeigesehntesten Neuerscheinungen, aber ich warte lieber auf das Taschenbuch. Zweifellos werde ich enttäuscht sein, dass kann ich nur sein, denn &#8216;Vincent&#8217; ist diese Sorte Volltreffer, die man nicht mit dem nächsten Schuss schon übertreffen oder benachbarn kann. Doch ich bin zuversichtlich, dass die Enttäuschung nicht so groß sein wird wie bei Donna Tartt, deren Debutroman &#8216;Die geheime Geschichte&#8217; man erhobenen Hauptes als Meisterwerk bezeichnen konnte, wohingegen ihr Zweitling &#8216;Der kleine Freund&#8217; einzig den erhabenen Stil halten konnte, jedoch nicht annähernd die Brillanz in der Komposition.<br />
Ich bin übrigens überrascht, dass John Irving in dieser Buchbesprechung nicht erwähnt wird. Vergleiche sind stets lästig und etwas demütigend, doch Goebel hat mich mit seinen Charakteren und seiner Charakterzeichnung oft an Irving erinnert. Nur, dass Goebel ihn dabei übertrifft. Nach dieser Buchbesprechung rechne ich zumindest damit erneut.</p>
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		<title>Von: Melli</title>
		<link>http://aheadwork.de/2010/01/18/heartland-joey-goebel/comment-page-1/#comment-2885</link>
		<dc:creator>Melli</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 14:00:30 +0000</pubDate>
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		<description>Gehör ich dazu ? :D</description>
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