Wieso die Überschrift, frage ich mich gerade, immerhin kennt ihr mich – meine Gedanken sind immer zusammenhanglos. Aber vielleicht ändere ich den Titel noch, ehe ihr ihn überhaupt zu Gesicht bekommt, gnihi.
In letzter Zeit komme ich mir beobachtet vor. So beobachtet, dass ich teilweise dazu tendiere, meine Artikel im Word vorzuschreiben, statt sie direkt im wundervollen WordPress Dashboard zu tippen, das mir hellblau entgegenstrahlt. Das ist nämlich so: Wenn man einen Mitblogger hat, sieht man seine Textentwürfe halt im Dashboard, nicht wahr? Auch, wenn sie noch gar nicht fertig getippt sind oder gerade im Tippprozess gefangen sind. Wenn da was von ichgehschlafen ist, schau ich natürlich rein :D Die Neugier, was soll ich machen? Aber ich glaube, andersrum ist es genauso. Das bedeutet: Jetzt in diesem Moment könnte es zumindest theoretisch so sein, dass ich beobachtet werde. Ist das nicht freakig? Da muss man sich erst dran gewöhnen.
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Draußen lawiniert es wieder. Andere mögen vom Schneien reden, aber ich finde nicht, dass das, was dort draußen vor sich geht, tatsächlich noch als Schneien bezeichnet werden kann. Es lawiniert. Riesige Schneemassen plumpsen einfach so vom Himmel und langsam bin ich leicht genervt. Normalerweise bin ich bei sowas ja das kleine Kind: Yaay, Schnee, lasst uns einen Schneemann bauen. So war das auch – anfangs. Irgendwann wandelte es sich zu einem: Ach, schon wieder Schnee. Wurde dann zu: Aha, Schnee. Und inzwischen ist es ein: Gleich renn ich mit einer Kerze raus und veranstalte ein Schneeflockenmassaker.
Mal ehrlich: Müsste ich nicht raus, wäre mir das ganz egal. Aber die letzten Tage musste ich so oft zur Uni hoch, dass ich die Kwietscher, die ich ausstieß, während ich durch den Schnee rutschte, gar nicht mehr zählen kann. Meinetwegen kann es also gerne weiter schneien, aber könnte es dann nicht wenigstens zwischendurch mal wegtauen? Nur so aus Spaß? Damit meine kleinen Füßchen vielleicht nicht bis zur Gänze in diesen Lawinenzuständen versinken und dank der “Schutzvorrichtung” aka Chucks nach wenigen Sekunden durchnässt sind.
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Da ist dieses Paket, auf das ich nun schon seit Ewigkeiten warte und das heute, heute, heute endlich ankommen müsste. Deswegen werde ich meine Wohnung nicht verlassen, ehe ich es endlich in Händen halte. Eigentlich schreibe ich heute eine Klausur, aber dank des vielen Schnees fahren die Busse nicht, also werde ich mir ein Attest besorgen. Morgen. Heute warte ich auf das Paket. Gleichzeitig wartet noch ein anderes Paket in der Paket-Auffang-Waisenhaus-Station unten am Bahnhof. Da mag ich aber heute nicht runter rutschen. Ich rutsche morgen, bestimmt. Das rennt mir ja nicht weg und mal ehrlich – ich weiß ja gar nicht, was drin ist, also ist die Vorfreude nicht so groß. Da ist halt nur wieder die Neugier, aber die kann ich – noch – gutmütig ignorieren.

Los, sag’s uns! Was ist in dem “geheimnisvollen” Paket? :D
Das blöde Paket ist IMMERNOCH NICHT da >.< Und drin ist ein Staubsauger. Ja, ich weiß, das ist jetzt erstmal gar nichts besonderes, aber .. würdest du meine Wohnung sehen, wüsstest du, wie wirklich, wirklich dringend ich den erwarte :D
ich brauche auch einen staubsauger für die neue wohnung. und, was viiel wichtiger ist: einen neuen toaster!! o_O
Ouu… ich find ja Schnee zum Anschauen ganz schön, von der sicheren, gewärmten Fensterseite aus, versteht sich…