Nachdem die Musikindustrie sich poptechnisch mittlerweile, so gut es geht, wieder von den Crossover-Experimenten in klassischer Form distanziert bzw. sich damit begnügt, die beiden großen Unsympathen, New-R’n'B und House, zusammenzubringen, habe ich darauf gewartet, eines Tages ganz unerwartet auf ein Künstlerkollektiv zu treffen, das die Mär der Abstände zu einer lächerlichen, bemitleidenswerten Pfütze degradiert. Und, tada, heute ist der Tag – Ich präsentiere: The Low End Theory. Alleine schon, dass man sich nach einem Album von A Tribe Called Quest benannt hat, ist Grund genug zum Feiern. Aber, da intertextuelle Elemente meist nur im Auge des Betrachters funky erscheinen, hier ein zweiter Grund: Ihr Podcast. Anscheinend ist auch eine DVD erschienen, dessen Trailer ich euch nicht vorenthalten wollte. Et voilà.