Hair Metal

12. März 2010 • Kategorie: Allgemein • Kommentare: 0
Hair Metal

Wie Kyle sagen würde: “I learned something today”. In Büchern kommt es mir ab sofort überhaupt nicht mehr auf das Thema an. Null. Das ist jetzt ohne Zweifel eine Binsenweisheit und ich sehe förmlich wie sich die dauergereizte Zeigefingerkuppe sich auf dem Touchpad Richtung X zubewegt, aber halt: Wer von euch kann sagen, ein Buch aus dem Regal zu ziehen, sagen wir z.B. über die Etablierung desVölkerrechts von Woodrow Wilson? Eben.

Eines dieser No-Go-Themen ist für mich Hair Metal … gewesen. Vor ein paar Wochen habe ich in irgendeiner Online-Zeitung, ich glaube, es war die SZ eine Review über ein Buch von rron gelesen. War so weit ich mich noch entsinnen kann, recht superlativisch geschrieben. Hat mich jedoch nicht weiter interessiert, ich meine.. Hair Metal. Das sind Metaller, die Wert auf ihre Haare legen, oder wie? Ne, Null.

Vor ein paar Stunden saß ich jedoch ganz unbedacht und Kulturkritiker, der ich nicht bin, mit niemandem redend in der Jour Fitz und hörte zu, wie besagter rron irgendwas darüber erzählte, warum er diesen unlustigen Namen hat. Und ohne Witz, ich hab selten so laut gelacht. Vielleicht lag es an seiner unheimlich gut eingesetzten Stimme, vielleicht war ich nur hundemüde, weil ich kaum noch zu Schlaf komme und jedem Anflug von Humor mit Jubelschreien in mich aufsauge, keine Ahnung.  Aber ich kauf mir auf jeden Fall das Buch und lege es euch hiermit, komplett ungelesen, schon wärmstens ans Herz.