Da will man schlafen gehen und dann so etwas:
We played at Woodstock. Primetime. We were told, we were the greatest band that day. MTV said we were it. Howard Stern said it. USAToday said it. But yet, we didn’t sell any records. (Doug Pinnick, Kings X)
Der Regisseur Raymond Gayle hat einen Dokumentation namens “Electric Purgatory” veröffentlicht. Es geht um die Ursprünge des Black Rock’n'Roll. “Schwarze Musik” an sich ist ja schon ein unglaublich interessantes Thema, wenn man sich mal anschaut, wie das musikgeschichtlich alles abgelaufen ist mit dem Soul, Reggae und den Stilen, die sich daraus entwickelt haben: James Brown, Ray Charles, Miles Davis, Bo Diddley, mein persönlicher Alltimve-Favourite Little Richard und später Underground Resistance; schwarze Musik-Avantgarde. Und diese Dokumentation ist nun ein weiterer Stein innerhalb dieses Mosaiks. Der Ausgangspunkt hierfür ist erstmal Mississippi als Heimatort des Delta-Blues und von dort aus wird der Teppich von Neuem ausgerollt. Das Gute daran ist, dass man sich diese Dokumentation auf Youtube anschauen kann – kostenlos und in kompletter Spielfilmlänge. Keine Ahnung warum, keine Ahnung wie lang. Aber wer schon immer mal einen Film sehen wollte, der sich mit Cody Chesnutt und dem Mann hinter Johnny B Good auseinandersetzt, der kann jetzt ohne Umschweife auf Play drücken. Alle anderen natürlich auch. Allein die Fishobne-Performance zum Einstieg ist der Wahnsinn. Noch ein abschließendes Zitat um die letzten Zweifler zu überzeugen:
“Rock’n'Roll … The three-chord blues structure has always been the basis of Rock’n'Roll. Good Rock’n'Roll. [...] The basis of Rock’n'Roll has always been black music.”