1. Ich sehe was, was du nicht siehst.
Leute, Schreiber, Blogger, die wir vorbehaltlos jederzeit empfehlen können, sind die, die wir auch im Zuge unseres “Ich sehe was, was du nicht siehst”-Projektes vorstellten. Mittlerweile immerhin mehr als 20 Blogs, und zwar folgende: Svantespeak, Von Kopf bis Fuß, Niemandslandtage, Looka, Murmeltiertag, Gedankendeponie, Lordy, indigoidian, Lisa Rank, davaj, b+, someone.somewhere.somehow, knallrosa Tagebuch, dragstripGirl, Alternativen, ruhepuls, Stiller, Kleinod auf Odyssee, sdbr.com, Polaroidmedchen und Tangentenuniversum. Hat Novemberwolke mittlerweile ihren eigenen Blog eigentlich? Bitte sagt ja, damit ich das hier nachtragen kann. EDIT: Hat sich erledigt.
Auch Leute, Schreiber und Blogger, die wir mal so grundlos zwischendurch vorstellen, können wir jederzeit empfehlen.
3. Einzelempfehlungen. Hannah.
Irish Spring, weil ich da immer ein wenig ins Träumen gerate.
Elle bat et elle va ganger, weil ich dort immer etwas traurig und besorgt auf neue Artikel warte.
Parti, weil ich ihre Fotos unglaublich mag.
4. Einzelempfehlungen. ichgehschlafen.
Dissonanz. Der Blog vom aktuellen Herausgeber des Spex-Magazins. Kein klassischer Blog, da die Ausrichtung doch eher eine kommunikative Einbahnstraße ist, aber drauf geschissen.
Interesting Times. Politische Analysen von George Packer. Sehr lesenswert. Wenn man was für politische Analysen übrig hat.
meierrr. Allein schon der einleitende Satz: “Well off the record, I like to get kissed before I get fucked.”
der digitale flaneur. Nicht durch die Partnerlink-Sache vergraulen lassen, dieser Herr schreibt extrem pointierte Reviews.
anders deutsch. Der Name sagt eigentlich alles aus.
Frau Emanze, und in diesem Kontext auch zu nennen, Mädchenmannschaft und mädchenblog, inFemme unterstellt und die Iranische Frauenbewegung
Markus Schwarze. Wunderschöne “one day, one flic”-Fotoreihe mit einer kurzen Kontextualisierung. Und wenn wir von Fotoblogs sprechen: Jeriko und Kai von StyleSpion. Alles, was da an Empfehlungen – und viel mehr noch an eigenen Arbeiten – rauskommt, ist durchweg Bombe. Hier ebenfalls zu nennen wäre VVORK.
Der Feuilletonist. SZ-Blog von Andrian Kreye. Gerade erst erschien ein empfehlenswerter Artikel anlässlich der Michael Schmidt-Ausstellung im Münchner Haus der Kunst. Hätte Herr Diederichsen einen Blog, er würde Herr Kreye verlinken. Und vice versa.
Print Würgt. Derzeit ist Michalis Pantelouris anlässlich seiner Artikel rund um das Thema Griechenland ohnehin dauerverlinkt. Vollkommen zurecht. An dieser Stelle noch Mario Sixtus. Trotz Sixtus vs. Lobo. ;)
Mercedes Bunz. (Ehemalige) Philosophie-Studenten haben ohnehin einen Bonus. Dazu kommen im Falle Bunz dann auch noch das Abpassen zeitgeistlicher Trends und deren Infragestellung.
fuckyouverymuch. über fyvm hatte ich hier bereits schon berichtet. Na ja, außerdem haben die quasi erst gestern geschrieben, dass sie “Thelma & Louise” schauen, ein Film, den ich vor kurzem empfohlen habe. Und wenn ihr mir schon nicht vertraut, dann vertraut denen. Lohnt sich. Ihr aktuell letzter Post handelt von Slavoj Zizek. Auch wenn der mittlerweile ein wenig zu sehr in Sachen Pop-Philosophie abdriftet (“Wie formuliere ich Sätze so, dass sie Kinnladen zum Runterklappen bringen?”), hat er sehr viel an wohltuender Generalverurteilung moderner Kulturpraktiken geleistet (falls Interesse, hier ein Bücher, die ich empfehlen kann: “Die Tücke des Subjekts”, “Die Puppe und der Zwerg”, “Der Mut, den ersten Stein zu werfen”, “Lacan-Einführung”, “Was Sie schon immer über Lacan wissen wollten und Hitchcock nie zu fragen wagten” oder aber ihr gibt auf Youtube den Namen Zizek ein und schaut, was ihr da so finden könnt). Und wer sich die restliche Zeit damit schmückt, Jay-Zs Blueprint zu hören, der ist per Definition extrem sympathisch.
bees and ballons. Manchmal frage ich mich, warum ich Blogs folge und konsequent vergesse, den Twitter-Account herauszupicken. Na ja, würde ich b&b nicht auf twitter folgen, wüsstet ihr heute nicht, dass sie diese Blogparade hier komplett verpennt hat. Sie hat das alles schon gestern gemacht, und zwar hier.
Beatpunkt Webzine. Nur an sehr positiv gestimmten Tagen als Blog zu bezeichnen, aber auch hier: Sehr empfehlenswert.
kotzboy. Kotzen ist die einzig ernstzunehmende Alternative neben schlafen (nicht umsonst ist die erste Aktion von Neo in der “wirklichen Welt”, dass er sich übergibt, hm?) Nur dass man nicht so viel essen kann, wie man gerne … ihr kennt den Spruch.
rhizom. Auch wenn ich nicht alle seine Meinungen teile und in letzter Zeit viel darüber gepostet wird, was regelmäßig Anlass für Kontroversen hätte werden können, respektiere ich die dahinterstehende Person, nicht zuletzt auf Grund dieses Buches.
Blogrebellen Kreuzberg. Bin ich erst über diese ignant-Sache (von den restlichen Blogs mag ich persönlich insbesondere Electru und MCWinkel) drauf gestoßen. Aber hey, keine falsche Scham, so ist das mit Netzkultur und der Irrelevanz von Aktualität.
Ansonsten noch Musikblogs, ohne Nennung von weiteren Gründen (wer ernsthaft an Musiktheorie interessiert ist, versuche es mit Adorno, Diederichsen und Kodwo Eshun).
Bestimmt jede Menge vergessen, sorry. Das Herz pumpt.

uhuhuhuhuh! ♥
wenn man “novemberwolke” bei google eingibt. gleich das erste ergebnis.
hier:
http://novemberwolke.wordpress.com/
Danke ;)
Ick hab euch och in meinem Heart. Ja eh schon seit der letzten Ausgabe und so, ick alter Trendsetter, nech?
Muchas gracias!
hach, das Regenwetter draußen ist gleich viel weniger grau, danke =)