Vom Allgemeinen und Politikern

17. September 2010 • Kategorie: Politik • Kommentare: 2

Irgendwie habe ich nichts zu sagen. Im Sinne von: Mir fehlen die Worte.

Gestern schrieb ich diese Hausarbeit zu Ende über den Wandel der Schriftlichkeit und ich glaube, ich laberte eigentlich hauptsächlich nur rum. Ich schmiss mit großen Namen wie Luhmann, Esposito und Assmann um mich, während ich irgendwas von irgendwas erzählte und die Arbeit abschickte, ehe ich noch einmal darüber nachdenken konnte. Aber das Gefühl, nicht wirklich was erarbeitet zu haben, habe ich eigentlich immer. Besonders dann, wenn die Arbeit eigentlich hauptsächlich darin bestand, Sätze anderer zu paraphrasieren.

Mechanisch schrieb ich dann noch eine Zusammenfassung von zwei Buchkapiteln runter – ja, solche Aufgaben werden an der Universität tatsächlich durchaus noch verteilt – und irgendwie ist kaum was hängen geblieben, obwohl das Thema gar nicht mal so uninteressant war. Islam in den Klassenzimmern. Irgendwann ging es um das leidige Thema, ob man Kopftücher im Unterricht erlauben sollte oder nicht und ich wollte das Buch am liebsten an die Wand schmeißen. Es gibt einfach Dinge, die man nicht diskutieren kann, wenn man aus zwei verschiedenen Welten kommt und ganz gleich, ob ich nun sage „Ja, Religion gehört nicht ins Klassenzimmer.“, „Nein, jeder soll tragen, was er will.“ oder „Die armen Mädchen, die wollen das bestimmt gar nicht.“ – Es wäre doch eh alles für irgendjemanden falsch.

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Entscheidungen – wo man geht und steht.

12. September 2010 ˙ Kategorie: Alltag ˙ Kommentare: 4

Das mit der Stundenplanzusammenstellung ist immer so eine Sache, aber fangen wir von vorne an. Für die Nicht-Studenten unter euch, erst einmal als kurze Information: In der Uni bekommt man seine Seminare nicht mehr vorgesetzt. Da steht kein toller oder unbeliebter Lehrer bzw. Dozent vor einem und sagt: „Stifte rausholen, ich diktier euch jetzt eurenWeiterlesen →

Sankt Martin

10. September 2010 ˙ Kategorie: Allgemein ˙ Kommentare: 10

Manchmal ergeben sich aus ganz alltäglichen Gesprächen ganz schockierende Details. Als ich mich gerade mit Chris unterhielt, erinnerte ich mich auf einmal daran, dass es früher zu Sankt Martin immer zum Gribschen ging. Klein, meistens im Regen, watschelte man durch die tiefste Nacht (naja, durch den beginnenden Abend), trug stolz seine selbstgebastelte Laterne vor sichWeiterlesen →


Was Trash-TV aus Frauen macht.

Eigentlich gucke ich nie fern, aber wie das Wort „eigentlich“ schon andeutet, gucke ich in Wahrheit doch fern – allerdings so selten, dass ich mit einem „eigentlich“ beginnen kann.1 Wenn man so durch die Sender zappt – gerade mittags – läuft überall derselbe Trashscheiß. Das ist oke, ich steh auf Trash-TV. Ich werde hier jetztWeiterlesen →

Die Nase in ein Buch stecken oder: Bücherliebe.

8. September 2010 ˙ Kategorie: Allgemein ˙ Kommentare: 5

via. Eingeladen sein, Einladung annehmen, freuen, sich zurecht machen, einen gemütlichen Abend erwarten, was Schönes mitbringen, losfahren, ankommen und dann der Schock: In der besuchten Wohnung gibt es kein einziges Buch! Okay. Hier und da mal ein Notizbuch, vielleicht auch ein oder zwei Kochbücher in der Küche, aber sonst? Kein Regal, bei dem sich dieWeiterlesen →


Erste Wintererkältung des Jahres

5. September 2010 ˙ Kategorie: Allgemein ˙ Kommentare: 9

Als ich aufwache, scheinen wattene Ringe um mein Köpfchen gelegt zu sein. Die Welt schwimmt, meine Augen brennen und einige Sekunden kann ich nicht atmen, ehe mein Körper meinen nicht verstehenden Geist überrumpelt und durch den Mund atmet, statt durch die Nase. Schon kommt die Erkenntnis unbarmherzig auf mich zu: Krank. Ich bin krank. VorWeiterlesen →

Omnomnom

4. September 2010 ˙ Kategorie: Kochen ˙ Kommentare: 12

Bei uns gabs gestern übrigens Rinderbraten in Rotweinsoße mit Bandnudeln und bei euch?