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Auf einmal freue ich mich auf den Winter. Ich freue mich auf die spiegelglatten Straßen, den Schnee und die Bäume, die wie kristallbehangene Kunstwerke aussehen werden. Ein bißchen freue ich mich sogar auf die Kälte, die meine Nasenspitze ganz rot machen wird, sodass ich ein wenig goldig aussehe.
Statt aber heute aus dem Fenster zu gucken und den näher kommenden Schritten des Winters lauschen zu dürfen, zwitschern da draußen die Vögel und die Sonne kitzelte mich aus meinem alkoholverhangenen Schlaf, um mich unmissverständlich darauf hinzuweisen, dass es Zeit ist, in den Tag zu starten. Herzhaft biss ich also in meinen bereit liegenden Double Whopper – so ziemlich das einzige Wahre, nachdem man ein bißchen zu viel getrunken hat – rollte mich auf die andere Seite und schlief kauend wieder ein. Da braucht es schon ein wenig mehr Sonne, um mich aus dem Bett zu locken. Das „ein wenig mehr Sonne“ ließ dann aber auch nicht mehr lange auf sich warten, also schaltete ich in den Wachmodus um und siehe da – kein Kater. Etwa eine Stunde lang hatte ich mit einem leichten Ekelgefühl zu kämpfen, ehe ich zum Alltag übergehen konnte und mich auf meine gestern gezauberte Kürbiscremesuppe stürzte.
