Die wundervolle @_Feronia hat mich mit einem Stöckchen beworfen, das sie von Konna bekam, der es von Himmelschwarz erhielt und um Folgendes geht es:
Jeder schreibt so viel er möchte, einen Satz, oder zwei, oder auch einen oder mehrere Absätze und reicht den Gesamttext dann an eine Person weiter und so soll bis zum 24. eine Geschichte entstehen. Lustig, traurig, besinnlich, eigenartig, kritisch oder von allem ein bisschen was. Dem Ganzen sind keine Grenzen gesetzt.
Bitte verknüpft immer diejenigen, die vor Euch das Stöckchen hatten, damit die Story nicht “verloren” geht.
Sie würde wieder zu spät kommen, sie wusste es, aber was konnte sie denn schon dafür, dass ihr der verdammte Bus vor der Nase davon gefahren war? Der dämliche Busfahrer hätte ja auch kurz warten können und nicht noch extra auf die Tube drücken müssen. Wenn es nicht auch noch so schrecklich kalt wäre. Sie hüpfte von einem Bein auf das andere und versuchte sich mit Gedanken an den Sommer zu wärmen. Doch sommerliche Gedanken waren bei diesen Temperaturen und dem Anblick von abertausenden LEDs, die Weihnachtsmänner, Rentiere, Geschenkspäckchen, Christbäume und anderen Weihnachtskitsch bildeten, nicht einfach.
Da es ewig dauern würde, bis der nächste Bus kommt, konnte sie genauso gut auch zu Fuß weitergehen. So blieb sie immerhin in Bewegung und das war allemal besser als zitternd herumzustehen und zu warten, zumal es sowieso nicht abzusehen war, wann und ob der nächste Bus käme, denn das Schneegestöber wurde immer heftiger. Sie erinnert sich noch genau an die Worte des Radiomoderators: “Wenn es nicht unbedingt sein muss, dann bleiben Sie daheim, es wird ungemütlich und bitterkalt!” Sie wiederholte die Wörter in ihren Schal murmelnd, den sie bis über die Nase gezogen hatte. “So ein Schlaumeier”, sprach sie dann etwas deutlicher. Es war ja niemand da, der sie hätte hören können. Allein stapfte sie durch den Schnee, setzte vorsichtig einen Fuß vor den anderen und dachte nach. Darüber, ob es die richtige Entscheidung gewesen ist, ihr Kommen zugesagt und sich auf den Weg gemacht zu haben. Und natürlich über die möglichen Folgen ihrer Verspätung. Sie ärgerte sich über sich selbst.
Sie wurde immer wütender. Auf sich selbst, das Wetter, die ganze Welt. Natürlich war kein Mensch draußen unterwegs, natürlich wurde das Schneetreiben noch dichter und natürlich würde sie so eine Ewigkeit für den Weg brauchen. „Ich sollte wenigstens anrufen, um Bescheid zu sagen!“ Sie fing also an, in ihrer Tasche zu wühlen. Eine von diesen großen, praktischen, in denen man seinen halben Hausstand unterbringen konnte und nie das fand, das man gerade wollte. Schnee fiel in die Tasche während sie suchte. Sie fluchte, sie kramte, sie fand dort alles mögliche, aber nicht das Handy.
Sie spürte, wie die Wut in ihr größer wurde und wie immer, wenn das geschah, begann es vor ihren Augen zu flimmern. Zitternde Sterne mischten sich unter das Schneegestöber, leuchteten im gleichen Pulsieren wie ihr schneller werdender Herzschlag und brannten in ihren Augen, die sie ärgerlich zusammenkniff. „Nicht jetzt!“, murmelte sie sich selbst zu, doch der weinerliche Ton ihrer Stimme schürte ihren Zorn erneut. Sie hasste es, wenn sie sich anhörte wie ein kleines Mädchen.
Das altbekannte Kribbeln begann in ihren Fingern, die von der Kälte bereits bläulich schimmerten, nun jedoch langsam wieder an Farbe gewannen. Als sie die Augen beinahe verzweifelt wieder öffnete, sah sie, wie die Sterne, die vor ihren Augen getanzt hatten, zu ihren Fingerspitzen flogen. Knisternd wie freigesetzte Elektrizität verharrten sie dort, darauf wartend, gelenkt zu werden und sie wusste, dass sie keine andere Wahl mehr hatte. Sie musste ihren Zorn entladen, ehe er sich gegen sie wandte. Suchend sah sie sich um und hob ihren Kopf, als sie ein leises Rascheln über sich hörte. Sicher ein Vogel. Einen Vogel konnte sie opfern. Lieber einen Vogel als einen Menschen. Entschlossen hob sie ihre Arme, die Sterne an ihren Fingern leuchteten auf, schmolzen die entgegen kommenden Schneeflocken und mit einem leisen Keuchen entließ sie sie in die Nacht. Wie ein winziger Komet flogen sie nach oben und ein leiser Schrei entfuhr ihr, als das Leuchten die Umgebung erhellte und sie erkannte, dass es gar kein Vogel war. Doch es war bereits zu spät.
„Nein!“, murmelte sie und rannte auf die Absturzstelle zu.
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Stöckchen wird weiter geworfen an Chris <3
[...] wurde von Hannah mit Stöckchen beworfen. Ein Stöckchen, eigentlich mehr ein Staffellaufstaffelstöckchen, denn man reicht es [...]
[...] wir erst einmal zu den Autoren die ihren Dienst schon getan haben. Himmelschwarz Konna Feronia Hannah Chris Hakan Chaosmacherin [...]
[...] Konna Feronia Hannah Chris Hakan Chaosmacherin [...]
[...] Konna Feronia Hannah Chris Hakan Chaosmacherin Rumi pVt_m4sTeR [...]
[...] Konna Feronia Hannah Chris Hakan Chaosmacherin Rumi pVt_m4sTeR Eglathôlion Schmitti [...]
[...] Feronia Hannah Chris Hakan Chaosmacherin Rumi pVt_m4sTeR Eglathôlion Schmitti Candra [...]
[...] Hannah [...]