Gastartikel von jemandem, der lieber ungenannt bleiben möchte, an den ich hiermit aber ein großes Danke schicke, weil mir der Text so absolut aus der Seele spricht <3
Manchmal habe ich das Bedürfnis, mich zwischen zwei Menschen zu stellen, die gerade miteinander kommunizieren. Einfach so. Ohne jeglichen Sinn hinter dem Ganzen. Manchmal habe ich auch einfach Lust, mich unter meiner Decke zu verkriechen und niemanden an mich heran zu lassen. Dann wiederum möchte ich so sehr jemanden an meiner Seite wissen, dass es mich innerlich zerreißt ohne Rückstände, wenn niemand da ist, der sich dieser Aufgabe gewachsen fühlt. Ich bin ein innerliches Wrack und ein Regenbogen. Ich kann nicht vorwärts, aber auch nicht zurück. Ich kann auf keiner Stelle stehen. Was passiert mit mir, wenn ich mich fallen lasse? Knalle ich auf den harten Boden des Lebens wieder zurück, oder ist da nicht doch jemand, der mich auffängt. Sei es auch nur intellektuell. Ich fange an zu weinen, ohne Grund. Einfach so. Lache innerhalb der nächsten paar Minuten jedoch auch wieder.
Manchmal überkommt mich ein Gefühl, dass ich fehl am Platze bin. Komplett. Ich habe Freunde. Sehr gute Freunde sogar, die mich in jeglicher Hinsicht unterstützen. Bin ihnen auch sehr dankbar dafür, ohne sie wäre das alles auch nicht ertragbar. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich jeden in meinen Umfeld nerve, obwohl ich es gar nicht mache. Es ist ein komisches Gefühl. überflüssig zu sein.