Freiheit spüren, wenn man im warmen Sommerregen seine Schuhe auszieht, die perplexen Blicke ignoriert, zufrieden lächelnd über den Marktplatz stapft und rosafarbene Kirschblüten auf den Zehen spazieren trägt. Feststellen, dass die Steine vor meiner Haustür sich weich wie Samt anfühlen, wenn sie regennass sind und extra langsam gehen, um das Gefühl lange genug zu behalten.
Im Moment fehlt sie mir, diese Freiheit. Viel zu selten fühlt es sich so an, als hätte ich die Wahl etwas zu tun oder zu lassen. Seitdem ich die Bachelorarbeit abgegeben habe, liege ich auf dem Sofa und sehe meiner Kreativität dabei zu, wie sie langsam bröckelnd zerfällt, weil es nichts zu tun gibt. Eine Freundin sagte mir heute, ich soll es genießen, mal nichts zu tun. Stattdessen fühle ich mich gefangen in meinem Nichtstun, das mich mit jedem Tag ein wenig mehr erdrückt und mir spöttelnd vor Augen führt, dass ich einfach nicht genügend Hobbies habe. Keine, die mich auf Dauer beschäftigen. Keine, bei denen ich im Anschluss daran das Gefühl hätte, etwas getan zu haben.
Hinzu kommt, dass ich das Gefühl habe, keine Fortschritte zu machen. Nicht weiterzukommen in meinem Schreiben, das immer gleich klingt und mich nicht mehr begeistern kann. Aber ihr dürft mir die Daumen drücken, dass ich im Wintersemester Literaturwissenschaften studieren darf – spätestens dann werd ich hoffentlich auch wieder lernen, mit meinen Worten zufrieden zu sein. Bis dahin könnt ihr mir ja mal Themenideen zuwerfen, was meint ihr? Um meiner Kreativität ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Fänd ich super : )

Schreib’ mehr über Katzen!
Ich kann nur das sagen, was mir bei kreativem Schreiben (in der Uni ;) ), in der Schule und von einer guten Freundin gesagt wurde:
Wenn du schreiben willst schreib. Schreib einfach drauf los, und wenn dir nichts einfällt, fang an drüber zu schreiben, dass dir nix einfällt. Denk einfach nicht zu lange drüber nach sondern schreib die Sätze so runter. Vielleicht auch mit Musik dazu…
ich kenn das, schreibe auch viel zu wenig, aber sich mal drauf einzulassen ist vielleicht nicht schlecht!?
Sonst hast du doch schon Themen genannt:
ein Regentag, Freiheit, Frühling, …
und wenn dir gar nichts einfällt:
Schreib einfach mal auf, was dir zu einer Farbe, nehmen wir exemplarisch Blau (Musikunterricht verfolgt mich. “Schreibt mal was zur farbe blau”), einfällt.
:) Kopf hoch!
Du könntest ein oder zwei Tage pro Woche ehrenamtlich ins Kinderkrankenhaus zum Vorlesen oder Dir eine Oma suchen oder so was in er Art…
Girl i wanna make you Svead! <3
politik! gesellschaftskritik” irgendetwas kontroverses…
dein quotenausländer