Von Ämtern und Urkunden

31. August 2011 • Kategorie: Alltag, Papa • Kommentare: 5

Abgesehen von der Trauer, die nach dem Tod meines Dads ein ständiger Begleiter geworden ist, gibt es dann auf einmal auch andere Dinge, die dazu gehören und nach Erledigung schreien. Das einfachste ist es noch, eine Halbweisenrente zu beantragen – organisatorisch leicht, nicht emotional leicht, im Gegenteil. Mir fällt es immer schwer, das Geld zu kriegen. Es in irgendwelche Ausgaben mit einzuplanen. Totes Geld. Geld, dass ich dafür kriege, dass mein Papa tot ist. So fühlt es sich an. Nicht so, als wäre es eine Nettigkeit vom Staat, der akzeptiert, dass ich als „Kind“ durchaus noch eine kleine finanzielle Stütze brauche. Einfach nur wie totes Geld, das mich zu einer ständigen Zerrissenheit führt: Nehm ich das Geld an, weil mein Dad es so gewollt hätte und er froh gewesen wäre, zu wissen, dass irgendwie das abgedeckt wird, was er mir zuvor zusteckte oder verweigere ich es, weil es sich anfühlt wie ein „Armes Kind, dein Papa ist tot, hier hast du 100 Euro.“?

Es ist ein bißchen wie am 15. oder 16. Geburtstag, wenn alle möglichen Verwandten auf einmal entscheiden, dass du jetzt alt genug bist, um Geld zum Geburtstag zu bekommen. Alt genug, um dir deine Wünsche selbst zu erfüllen, bloß dass da dieser leise geflüsterte Subtext ist: „Ich hab keinen Bock, zu überlegen, was du dir wünschen könntest, aber hey, 50 Euro!!“

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Sommerlicher Flaum

26. August 2011 ˙ Kategorie: Alltag ˙ Kommentare: 7

Gefühlt alle Menschen warten auf Abkühlung. Hoffnungsvoll langereckte Hälse mit nach oben zeigenden Gesichtern, in denen Augen nach Wolken suchen, während der Schweiß in kleinen, heißen Perlen von der Stirn ins Haar und von dort in den Nacken läuft. So viele verschiedene Arten zu schwitzen. Durchgesiffte Oberteile, pseudoluftige Kleider, die das Schwitzen minimieren sollen undWeiterlesen →

Mit der Trauer kommt das Schweigen

24. August 2011 ˙ Kategorie: Papa ˙ Kommentare: 2

Man kann dem nicht entkommen. Manchmal kommt diese Trauer und bringt das Schweigen mit und du merkst es vorher gar nicht. Du merkst es gar nicht und dann ist es da und bleibt ein Weilchen. Wie ein Gast, der nicht so ganz erwünscht ist und es nicht rafft, wenn man Dinge sagt wie „Ach ichWeiterlesen →


Haarprobleme und Ponies

Ich hab mir das so überlegt: Ich bin jetzt 23 Jahre alt. Meine Zeit, in der ich irgendwelche Faux-pas noch mit meiner Jugend entschuldigen kann, ist fast vorbei. Sachen wie „Ich zieh jetzt mal dieses irre enge Teil an und lauf rum wie eine Presswurst“ oder „Ach, hab ich halt mal so eine Phase inWeiterlesen →

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17. August 2011 ˙ Kategorie: Fotos ˙ Kommentare: 6

Hallo neues Layout!

16. August 2011 ˙ Kategorie: Allgemein ˙ Kommentare: 24

Es gibt also nun nach gefühlten Ewigkeiten mal wieder ein neues Layout, obwohl ich mein altes ja wirklich liebte, aber .. kennt ihr das, wenn Zeit für Veränderung ist? Und das war nun einfach der Fall. Ich weiß nicht, wie lange ich an dem Layout überlegte, wie oft ich mir Feedback von anderen holte (Hakan,Weiterlesen →

Als wir im Auto saßen und schwiegen.

12. August 2011 ˙ Kategorie: Papa ˙ Kommentare: 4

Als ich das letzte Mal mit meinem Dad im Auto saß, standen wir vor der Wohnung meiner Mutter, weil er mich gerade zurück brachte. Wir saßen dort und er hatte das Radio schon ausgemacht und es war still bis auf ein paar Autos, die an uns vorbei rauschten. Er guckte vor sich auf das Lenkrad undWeiterlesen →