Im Spiegel sehe ich Teile deines Gesichts. Ich schneide Grimassen, ziehe die Mundwinkel weiter nach unten, die Augenbrauen dichter zusammen. Solange, bis ich dich in meinen Gesichtszügen erkenne. Solange, bis ich glaube, dass deine Augen mir aus meinem Gesicht entgegen blicken und mir ein Schauer über den Rücken kriecht. Auf einmal finde ich gruselig, wie viel von dir in mir zurück bleibt, aber der Spiegelzauber ist gebrochen, sobald ich zaghaft lächle. So, als würdest wirklich du es sehen, doch in der Sekunde, in der meine Lippen sich bewegen, verschwindet dein Schatten aus dem Glas, deine Mimik von meiner Haut und wie immer bleibt nur ein leeres bisschen Nichts und ich.
Die Leute haben immer gesagt, dass wir einander ähneln. Und was mir früher egal war, weiß ich heute zu schätzen.
Oh, das hast du süß geschrieben…hab Dich lieb
Hui, jetzt lief mir ein Schauer über den Rücken beim Lesen. Und plötzlich finde ich Papas Nase und seine Falten in meinem Gesicht gar nicht mehr so schlimm. Danke!
Ich sehe meiner Mama ähnlich, habe ihre grünen Augen und ihre dunkelbraunen Naturlocken geerbt.
All dies täuscht aber nicht darüber hinweg,
dass sie mir verdammt doll fehlen würde,
wenn ich nicht mindestens alle paar Tage mit ihr telefonieren/skypen/Kaffee trinken gehen würde.
Wow, über quote.fm bin ich auf deine Seite gekommen.
Ach, Geburtstage und Blick zurück treiben mir winzig kleine Tränen in die Augen.
Das ist unglaublich, Hannah … Das Selbe hätte auch ich schreiben können. Ich muss dich etwas fragen. Aber das mache ich anders, nicht hier.
❤