Und ich bin wach, während die Dämmerung anbricht, obwohl mein Herz so schmerzt. Ich sollte einen Toast auf abwesende Freunde ausbringen, anstatt auf diese Komödianten.
- Elvis Costello
Tanzt, tanzt, dreht euch, spielt die Musik, los, los, los! Wann sonst wollt ihr fröhlich sein?
Die Ratten mögen fliehen, aber ihr da, ihr nicht! Ihr bleibt!
Ich werde versagen. Was amüsant ist, eigentlich. Mein ganzes Leben lang wollte ich immer nur eines haben: Einen Menschen, einen einzigen, ein Gegenüber – eine Frau letztlich, die nicht so dumm ist, dass ich alle fünf Minuten während des Gesprächs mit ihr regungslos dasitze, weil das gerade Gehörte vergessen werden muss. Eine Frau, die um die Welt weinen könnte und doch über sie lacht, und dahinter über ihr Lachen weint. Die die Melancholie nie ablegen kann, deren Fröhlichkeit aber echter und wärmer sein kann als das perfekteste Lächeln. Die Stolz hat, genug Stolz, um jeden Angriff auszuhalten, aus jeder Konfrontation ungebrochen hervor zu gehen, obwohl sie längst durch die Welt zerbrochen wurde. Die dadurch Kälte besitzt und wegen der Kälte und dem Stolz Stärke.
Und die mich liebt. Wegen dem, was ich bin. Weil sie erkennt, was ich bin.