Bevor der Beitrag beginnt, eine Anekdote: Ich habe gerade eben versucht, aus dem Seifenspender zu trinken, weil ich es für mein Teeglas hielt. Soviel zu mir.
Der Freundeskreis meiner Ex besteht aus gefühlten Hippies. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, es sind keine. Aber sie wären gerne welche, zumindest wirkt das auf mich so; sie wären gerne ‘chice’ Hippies. Kriegen sie teilweise auch ganz gut hin, dieses ‘chic’ sein. Die Frauen jetzt. Und dann gehen sie in den Wald, und hier kommt der erste Wendepunkt, sie ziehen sich nicht ihren birthday suit an, nein, sie setzen sich in voller Montur auf die Wiese, und packen dann die Gitarre aus und fangen an zu singen. Ein Song, an den ich mich erinner, ist “Symphonien” von Silbermond. Schon sehr Hippie alles, nicht? Irgendwo ein stilles Plätzchen, weiter weg vom Lärm, damit man um ein gemütliches Lagerfeuer herum sitzen kann und eigentlich nur die Nacht genießen will. Hat was, auf jeden Fall. Event. Die meisten von ihnen wählen auch grün soweit ich das weiß, sind gegen Atomkraftwerke und gehen in regelmäßigen Abständen aufs Tollwood. Aber sobald Weltmeisterschaft ist, ab unter die deutsche Fahne. Auch das ist nicht wirklich Hippie. Alles ein wenig bauchlinks irgendwie, zwei Erziehungen, einmal Familie, einmal Gesellschaft und beides wird unter bestimmten Vorzeichen angenommen. Das also der Freundeskreis meiner Ex. Sehr nette Menschen.