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22. Juli 2010
Ich fühl mich wohl mit mir. Ich fühl mich wohl und das war nicht immer so – im Gegenteil. Als ich zur Grundschule ging, fing das Mobben an. Ich war nie dünn und vermutlich werd ich das auch nie sein, aber ich wollte es immer sein. Zumindest glaubte ich das. Inzwischen denke ich, dass ichWeiterlesen →
Lebe jeden Tag, als sei er der Letzte. Seitdem mein Dad an Krebs gestorben ist, bin ich zum Hypochonder geworden. Sei es eine Erkältung, die länger andauert, Gliederschmerzen oder Schlaflosigkeit: Alles bedeutet, dass ich Krebs habe. Krebs, der mich dahin raffen wird. Schneller, als ich gucken kann. Genau wie bei meinem Dad, der die DiagnoseWeiterlesen →
Ich wusste schon vor einigen Monaten, dass mein Dad meine Bachelorarbeit niemals lesen würde. Angemeldet habe ich sie .. ich weiß es gar nicht. Irgendwann im November? Also Monate nach seinem Tod. Ich wusste es also. Aber Wissen und Fühlen ist nicht dasselbe. Ist es ja schließlich nie. Gerade schrieb ich den letzten Satz meinerWeiterlesen →
Es ist jetzt fast 8 Monate her, dass mein Dad gestorben ist. 8 Monate. Nur noch 4 Monate mehr und es ist ein Jahr her. Und noch mal 12, dann sind es 2 Jahre. Aber irgendwie ändert die Zeit nicht viel. Erst letztens sprach ich mit meiner kleinen Schwester darüber, dass wir das Gefühl haben,Weiterlesen →
Da ist so viel Stille in meinem Kopf. Keine Worte, die nach draußen drängen. Manchmal frage ich mich, ob ich mich selbst in dieser Stille verlieren werde. Nicht heute oder morgen, aber vielleicht irgendwann. Irgendwann wird die Stille in meinem Kopf so laut geworden sein, dass sie alles andere übertönt und entweder sterbe oder verstummeWeiterlesen →