Manchmal fällt es mir leicht, Bücher zu “rezensieren” bzw. zu sagen, was ich von ihnen halte, wie ich den Plot finde und und und. Generell kann ich – normalerweise – recht gut in “mag ich” und “mag ich nicht” unterteilen, doch in diesem Fall ist das gar nicht mal so einfach.
In dem Buch “Gute Laune” von Tao Lin geht es um .. Worum geht es eigentlich? Ich könnte jetzt sagen, dass es um Andrew geht, der als Pizzabote bei der amerikanischen Kette Domino’s arbeitet. Ich könnte auch sagen, dass Andrew ziemlich abgefreaked ist und mich irgendwo an das Kerlchen aus Donnie Darko erinnert – dunkel, krank, eine immer tiefer fallende Spirale aus Seltsamig- und Merkwürdigkeiten. Ja, das könnte ich sagen und alles käme ungefähr so hin, trotzdem beschreibt es das Buch ganz und gar nicht. Vielleicht sollte ich es also mit negativeren Formulierungen versuchen: Das Buch hat – irgendwie – gar keinen Sinn, es gibt keinen erkennbaren Plot, der Schreibstil ist nicht erkennbar und insgesamt besteht das Ganze nur aus aneinandergereihten Worten, die zufällig Sätze ergeben (meistens).
