Gute Laune – Tao Lin

28. April 2010 • Kategorie: Rezension • Kommentare: 9

Manchmal fällt es mir leicht, Bücher zu “rezensieren” bzw. zu sagen, was ich von ihnen halte, wie ich den Plot finde und und und. Generell kann ich – normalerweise – recht gut in “mag ich” und “mag ich nicht” unterteilen, doch in diesem Fall ist das gar nicht mal so einfach.

In dem Buch “Gute Laune” von Tao Lin geht es um .. Worum geht es eigentlich? Ich könnte jetzt sagen, dass es um Andrew geht, der als Pizzabote bei der amerikanischen Kette Domino’s arbeitet. Ich könnte auch sagen, dass Andrew ziemlich abgefreaked ist und mich irgendwo an das Kerlchen aus Donnie Darko erinnert – dunkel, krank, eine immer tiefer fallende Spirale aus Seltsamig- und Merkwürdigkeiten. Ja, das könnte ich sagen und alles käme ungefähr so hin, trotzdem beschreibt es das Buch ganz und gar nicht. Vielleicht sollte ich es also mit negativeren Formulierungen versuchen: Das Buch hat – irgendwie – gar keinen Sinn, es gibt keinen erkennbaren Plot, der Schreibstil ist nicht erkennbar und insgesamt besteht das Ganze nur aus aneinandergereihten Worten, die zufällig Sätze ergeben (meistens).

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Der heilige Eddy – Jakob Arjouni

18. März 2010 ˙ Kategorie: Rezension ˙ Kommentare: 6

Wie nennt man Protagonisten solcher Bücher noch gleich? Anti-Helden? Eddy ist offiziell ein Musiker, der sich im Kreuzbergerbezirk herumtreibt und auf Straßenfesten auftritt. Doof nur, dass er von diesen Auftritten nicht leben kann und sich gezwungen sieht, einen Zweitjob in Form der Trickbetrügerei zu suchen. Doof auch, dass er mit dem Immobilienboss Horst König aneinanderWeiterlesen →

Alice und Ich – Melanie Benjamin

8. März 2010 ˙ Kategorie: Rezension ˙ Kommentare: 4

Was kann ich über dieses Buch sagen? Ich muss zugeben, dass mir die “Bewertung” – sofern man Bücher wirklich bewerten kann – vergleichsweise schwer fällt. An erster Stelle sollte gesagt sein: Ich bin bei dem Alice im Wunderland Buch von Lewis Carroll nie über die ersten 20 Seiten hinaus gekommen, weil mir sein Schreibstil nichtWeiterlesen →


Die Welt summt in b-Moll – Mari Strachan

6. Februar 2010 ˙ Kategorie: Rezension ˙ Kommentare: 4

Kennt ihr dieses Gefühl, das man manchmal nach Büchern hat? Dieses ganz langsame wieder Wachwerden, wieder Auftauchen und aus dem Buchzurückkehren? “Die Welt summt in b-moll” ist eines dieser Bücher, das einen schon nach wenigen Seiten völlig fesselt und das ohne, dass man etwas davon mitbekommt. Innerhalb weniger Minuten war ich in die Welt vonWeiterlesen →

Heartland – Joey Goebel

18. Januar 2010 ˙ Kategorie: Rezension ˙ Kommentare: 3

Ich finde es immer schwierig, wenn andere mir erzählen wollen, wie ein Buch gewesen ist. Es gibt Menschen – wenige, wie ich anmerken möchte – denen ich blind jeden Buchtipp abnehmen würde, einfach aus dem Grund, weil ich weiß, dass entweder a) deren Buchgeschmack mit meinem übereinstimmt oder b) deren Auswahl gar nicht falsch seinWeiterlesen →