Immer, wenn der Reclam-Verlag sich mit einer Thematik beschäftigt, kann man sich sicher sein, dass es mittlerweile im Mainstream angekommen ist. Und da in letzter Zeit eine wahre Flut an Büchern über Graffiti losgebrochen ist (ich glaube zur Zeit gibt es ungelogen 12 Bücher im Haus der Kunst, die sich auf kurz oder lang mit dem Thema der “Straßenkunst” befassen), es parallel immer mehr Ausstellungen gibt, also der Weg von den Vernissagen, in denen sich die Sprüher selbst präsentierten, hin zur öffentlichen Zurschaustellung in Abwesenheit eines künstlerischen Ichs tendiert, Caro über einen Event bloggt, der sich auch mit Graffiti auseinander zu setzen scheint (meine Krankheit hat verhindert, dass ich hingehen konnte, aber Mr. Jones17′s Flickr-Account spricht ja Bände) fühle ich mich dazu genötigt, etwas darüber zu schreiben.
Vorneweg: Ich höre gerade Efdemin1. Und nein, ich bin kein Sprüher. Sollten S. und B. jemals den DeLorean vor ihrer Tür finden, melde ich mich hiermit als Testperson #3, damit ich ins Jahr 1995 zurück reisen kann und etwas anderes an die Wand tagge als “Misi hat einen geilen Arsch”. Wäre turbo, falls es klappen würde. Doch jetzt mehr Zeitgenössik.