Wenns um Bücher geht, hab ich da diese kleine Eigenart, dass ich sie nach Verlagen sortiere. Piper zu Piper, Goldmann zu Goldmann, Diogenes zu Diogenes .. Das hat ja auch vorallem was damit zu tun, dass die Goldmann Bücher im Vergleich zu den Diogenes Büchern viel größer sind. Nebeneinander würden die doch einfach scheiße aussehen. Blöd halt nur, wenn man nicht genug Diogenes Bücher hat, um eine Regalreihe zu füllen. Bleibt also nur die Wahl dazwischen, eine Reihe zu gestalten, bei der die Bücher ständig umkippen oder .. andere Verlage mit hinein zu mischen. Aber selbstverständlich ist da auch noch Möglichkeit Nummer drei: Mehr Diogenes Bücher kaufen! *grins* Ich habe also eine gute Ausrede dafür, dass ich dringend Bücher kaufen muss, ist das nicht gut? Natürlich darf ich nur welche vom Diogenes Verlag nehmen, aber damit fährt man ja grundsätzlich nie falsch.
Ich glaube, insgesamt hatte ich mehr Fehlkäufe beim Heyne Verlag als bei jedem anderen. Da lenkt dann das protzige Titelbild so sehr ab, dass man sich dazu verleiten lässt, das Buch zu kaufen – einfach nur, weil vorne drauf so wundervolle Schnörkel sind und dann .. dann ist es kacke! Das ist mir z.B. bei dem Buch “Sebastian” von Anne Bishop passiert. Vorne drauf diese anmutige Schnörkelschrift, eine geheimnisvolle Gestalt im Mantel, in der rechten Hand ein Schwert. Würde man doch meinen, dass das ein nett zu lesendes Fantasy-Etwas ist. Aber nein. Ich kann euch nicht mal sagen, worum es geht, weil ich nämlich nur die ersten 20 Seiten las und es dann achtlos in den Schrank stellte. Das Buch war übrigens eingeschweißt, ich hätte also vorher nicht reingucken können.
