So, heute war also der letzte Tag meines journalistischen Kompaktseminars und nach wie vor blieb es interessant. Nachdem wir die vorherigen Male gelernt hatten, wie man Berichte und Reportagen schreibt, ging es heute an Kommentare. Nebenbei gab es noch eine Grundsatzdiskussion über den Journalismus als Arbeitsfeld, aussterbende Print-Medien und all die “unseriösen Blogs”. Ja, ja, so ist das. Um einen meiner Kommilitonen zu zitieren: “Was ist denn Spreeblick und warum erwähnst du das, kriegst du da Geld für?” – Nein. Krieg ich nicht. Aber zufällig mag ich den Spreeblick, jawoll. Wie dem auch sei: Nachfolgend präsentiere ich euch also meinen Erstversuch, einen Kommentar zu schreiben. Bin nicht sicher, ob mir das wirklich gelungen ist, irgendwie habe ich nicht wirklich viele Argumente gefunden, die gegen die Studentenproteste sprechen – dem entsprechend kurz ist der argumentative Teil ausgefallen und .. Naja, sagen wir es mal so: Es ist ein wenig ungünstig, wenn bei einem sogenannten “Argumentativen Kommentar” die Argumente fehlen :D
Sein oder nicht sein? Revolution oder Schnitzel?
Besetzte Hörsäle, Proteste an Universitäten und die Frage kommt auf: Womit haben wir es zu tun, wem stehen wir gegenüber? Ist es der rebellische Jungspund, der daran glaubt, die Welt verbessern zu können oder ist es der lethargische Langzeitstudent, der längst den Glauben verloren hat?