Jeder Club hat seine Regeln. Meistens sind die ersten drei Vorgaben nicht voneinander zu unterscheiden (First rule of Fight Club is, you don’t talk about Fight Club. Second rule of Fight Club is, you don’t talk about Fight Club. Third rule of Fight Club is, you DO NOT talk about Fight Club.) Da muss es also einen Unterschied geben, sonst würde diese Wiederholung keinen Sinn machen. Ich meine, wir alle können bis drei zählen und haben genügend Grundkenntnisse in Deutsch, um einen gleichen Satz zu erkennen, wenn wir ihn hören/sehen/lesen. Also: Ich für meinen Teil tippe auf die Betonung “DO NOT”, aber so genau weiß man das nie. Bis Meat Loaf dich dann gegen seine dicken Brüste drückt. Ab dann bist du ein Insider.
These: Für Außenstehende mag auf den ersten Blick kein Unterschied bestehen, die Eingeweihten wissen jedoch ganz genau über die Symbole und Praktiken Bescheid. Darum erkennt Andi auch keinen Unterschied zwischen Rechtsextremen und Linksextremen (kein Wunder übrigens, dass die Namen diese Ununterscheidbarkeit bereits ausdrücken). Wesentlich ist: Jeder Club hat seine eigenen Regeln. Die Exklusivität erhält man am besten aufrecht, in dem man sich nicht nur per Handschlag begrüßt, sondern auch noch festlegt, dass man sich danach auf die Wange ein oder zwei Küsschen andeutet. Geküsst wird ja dann doch nicht, das wäre zu intim und als Club schon etwas z u exklusiv. Kein Witz, als mir eine Frau zur Begrüßung wirklich einen Schmatzer auf die Wange gedrückt hat, dachte ich, die checkt mich ab. Als eitler Fatzke hat man es nicht leicht und es ist schon eine Reise durch die Wüste sich die Fehleinschätzung einzugestehen.