Auf Wiedersehen!

4. Januar 2010 • Kategorie: Allgemein • Kommentare: 3

Ich fühl mich schlecht und das hat einen ganz bestimmten Grund. Ich war früher mal als Werkstudent im Bereich “Content-Pflege und Seiten-Administration”, so nenne ich das jetzt einfach, bei dieser Firma. Einer meiner Mitarbeiter hieß Klaus. Klaus mochte meine Musik und hat sich kurzerhand dazu entschieden, mich zu sponsoren. Heißt: Er hat mir gesagt, dass er mir die Kosten meines Albums abnimmt, mir ein bis zwei Kontakte in die große Welt der Musik verschafft, in der er über Jahre hinweg gearbeitet hatte und noch einiges mehr. Hat natürlich alles nicht hingehauen, aber das lag dann eher an mir und meiner strikten Weigerung, mich als “Produkt” zu vermarkten. Ich kann mich einfach nicht selbst so inszenieren, als ob ich der letzte Schrei auf dem Musikmarkt wäre. Ich sage nicht “Hey, hier ist mein Album, saukrass, kauf es dir”, sondern “Ja, ist gut, finde ich. Kostet auch nicht viel. Mei… ge?”. So wird man kein Businessman. Und das finde ich gut. Das Problem ist, dass ich als Werbetexter in spe mir diese “Kompetenz” auch noch aneignen muss, glaube ich.

Wie auch immer. Klaus hatte inzwischen aufgehört bei dieser Firma zu arbeiten und kurze Zeit später, reiner Zufall übrigens, ich auch. Man sah sich im Privaten, aber wie das eben so ist mit Arbeitskollegen, bei denen man versucht, die Beziehung auf die Ebene der Freundschaft hochzuhieven, gab es unzählige Probleme. Ich war in der Uni und wenn nicht, dann saß ich in der Firma und ordnete die Charts auf der Webseite neu. Die restliche Zeit bin ich im Studio gewesen oder aber mit anderen Freunden unterwegs. Uneuphemistisch: Die Arbeit war die beste Gelegenheit, Klaus zu treffen. Aber man gesteht sich das nie ein und wartet lieber, bis sich alles Stück für Stück verläuft. Nachdem wir es geschafft hatten, 6 Monate in Kontakt zu bleiben und uns gelegentlich zu versprechen, uns auf ein Bierchen in einer Kneipe zu treffen, realisierten beide Seiten, dass die Inkonsequenz unser größtes Hindernis gewesen ist.

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Paniiiiiiiiiiiiiiiiik!

31. Dezember 2009 ˙ Kategorie: Allgemein ˙ Kommentare: 4

Okay, es geht los. Heute in der Früh, so vor ca. einer halben Stunde, klopft meine Schwester komplett panisch an die Tür, reißt selbige auf, stürzt an mein Bett und reicht mir das Telefon. Doch bevor ich mich fragen konnte, ob ich vielleicht über Traum zum Notarzt geworden war und es jetzt an mir lag,Weiterlesen →